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4 Pin RGB LED teste...
 

4 Pin RGB LED testen, mit "Mini Testbox"  

  

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Hallo Leute, (im speziellen @Wlanman)

Ich hab mir vor kurzem, auf Anraten von Wlanman eine LED Mini Testbox gekauft, um LEDs vor dem Einbau zu testen.

Jetzt kam letzte Tage meine Lieferung mit dem LED Sortiment, u.a. auch 4 Pin RGB LEDs. Diese 4 Pin RGB LEDs wollte ich jetzt eigentlich mit der Testbox testen und hab beim ersten Versuch wohl alles falsch gemacht und die LED durchgeschossen. 

Meine Frage ist jetzt, wie ich die 4 Pin RGB LED mit der Testbox testen kann, oder ob dass überhaupt geht?

Ich möchte nicht noch mehr ins Jenseits befördern,  von den 4 Pin RGB LEDs.

 

 

2 Answers
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@Praktiker. Es geht auf alle Fälle. Zum testen musst du aber wissen ob die Leds eine gemeinsame Kathode oder Anode haben.

Ashampoo Snap 2019.08.15 13h16m26s 002

Dann kannst du die Farben mit 20 mA einzeln testen. Da das nur mit der Testbox etwas umständlich geht weil man dazu die Beinchen verbiegen müsste habe ich mir eine klein Prüfleitung gebastelt.

 

Ashampoo Snap 2019.08.15 13h33m51s 003

 

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

@wlanman

Danke für deine zeitnahe Antwort. Dann kann also der längste Pin sowohl Anode, als auch Kathode sein?

Mein erster Versuch gestern war die Annahme, dass die beiden äußeren (weil die Kontakte im LED Körper gleich klein aussahen) Pins Plus seien und die beiden inneren Minus. So hab ich die LED dann auch bei 50 mA eingesetzt und die leuchtete rot, nur rot. Nach dem umstecken auf 20 mA "verbrutzelte" die dann.

Ich hatte gehofft, dass die 4 Pin RGB LED auch ein Wechsellicht abgeben würde, wie die 2 Pin RGB LED. Dass war leider ein völliger Irrglaube/Reinfall.

Wenn zumindest die Farben immer gleich belegt sind, dann hilft mir deine Zeichnung zumindest schon einiges weiter.

 

Leider hat Google für mich noch keine Schaltung gefunden, wo die ICs 4069 und NE555P drin vorkommen, ohne den 4017. Der letztere kann noch einige Zeit brauchen, bis er hier eintrifft, deshalb hab ich erst nur die anderen vorrätig, aber auch noch die 78xx Serie.

Vielleicht hast du ja noch irgendwo eine interessante Schaltung rumliegen mit dem 4069 u(/o) NE555.

 

@Praktiker. Die 4 Pin Leds musst du leider einzel ansteuern. Ich habe mich schon gewundert was du damit willst.

Also das 4069 ist ja eigentlich nur ein Zähler. Aber zusammen mit dem 4017 kannst du dir dein Wunschlauflicht bauen

 

@Praktiker. Hier noch was zum basteln mit 4017 und NE 555

@wlanman

Das sieht schon besser aus. Das geht aber auch mit mehr und andersfarbigen LEDs?!

Ein paar Schaltungen hatte ich wohl gefunden, bei Google, aber die meisten (oder alle?) beinhalten auch den 4017, den ich leider noch nicht habe. In der Hinsicht bin ich leider etwas ungeduldig😏😬😁 Seitdem ich angefangen bin mit Löt-Bastelarbeiten, kann ich es kaum abwarten, dass nächste in Angriff zu nehmen.

 

 

@wlanman

Das ist auch ein feines Teil. Wenn der wirklich immer rein zufällig bei einer Zahl stehenbleibt, wäre das Teil perfekt für Weihnachten, für die Bescherung, weil wir da seit einigen Jahren immer ausknobeln, wer ein Geschenk (für sich oder ein anderen) auspacken darf.

 

@Praktiker. Andersfarbige Ja, Rainbow Leds oder Farbwechsel Leds Nein , die beinhalten einen Steuerchip.

Praktiker. Der funktioniert halt wie ein echter Würfel 

@Praktiker. Schau dir mal seinen youtube Kanal an. Vielleicht ist ja noch was für dich dabei

https://www.youtube.com/user/qualiflyer

@Praktiker. Da du jetzt ja das große Bastel mit Elektronik beginnen willst möchte ich dir noch ein paar Tipps geben. Nichts überstürzen, die Schaltung lieber 2 mal kontrollieren, sauber löten, Lötstellen und Bauteile nicht überhitzen. Optimal wäre eine Temperatur geregelte Lötstation . Für den Notfall Entlötlitze oder eine Absaugpumpe .

 

Dann noch eins, dein 4017 ist ein CMOS Baustein.   CMOS-Schaltungen sind sehr empfindlich gegen statische Aufladung.

Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit CMOS-ICs

  • Verarbeitungsraum mit elektrisch leitfähigem Fußbodenbelag
  • Arbeitstisch mit leitfähigem und geerdetem Belag
  • Arbeitskleidung aus Kunststoff vermeiden
  • Manschette am Handgelenk, die über eine flexible Leitung geerdet ist
  • CMOS-Bausteine nicht verlöten, sondern über Sockel in die Schaltung einbauen

Deshalb gönne dir so eine ESD Matte

Mir ist noch was eingefallen. Ich kaufe mir ja immer den Conrad Weihnachtskalender. Es macht mir halt mehr Spaß etwas zu basteln als Schokolade zu essen . Da waren letztes Jaht Experimente mit dem NE 555 drin. Für Anfänger wie dich genau das richtige . Hier das PDF . Ich würde mir sowieso ein kleines Experimentierboard kaufen. Ich habe Hier schon mal was rausgesucht. 

 

@wlanman

Wow, der Hammer, vielen Dank für deine tolle Vorarbeit und Recherche. Mitder ESD Matte werde ich wohl erst noch warten müssen, weill die doch schon einiges kostet, aber da hab ich noch andere Möglichkeiten.

Ein Experimentierboard hab ich schon, allerdings nur ein kleines für mein Raspby, aber mit sehr viel Zubehör.

Bei Arbeiten mit feiner Elektronik, ziehe ich mir schon gerne mal Handschuhe an.

Die Sockel für die ICs habe ich mir auch schon letztes mal mitbestellt. Ich hab früher schon oft den Fehler gemacht, solche Bauteile direkt zu verlöten. 

Meine einstellbare Lötstation hast du doch schon in meinem HowTo gesehen, die schwarze.

Vorhin habe ich noch u.a. Mikroschalter und -taster bestellt.

 

@Praktiker. Dann kann es ja losgehen . Was du vielleicht noch brauchst sind Standard npn Transistoren, z.B. BC 546C, BC547C oder ähnliche und Standard Dioden, z.B. 1N4001, 1N4007, 1N4148. Gibts auch fürn Ei und nen Appel und braucht man immer .

Ach übriges mit Handschuhen kann ich nicht arbeiten, da fehlt mir das richtige Gefühl

@wlanman

Mit Transistoren und Dioden war ich auch schneller. Die hab ich schon vor Monaten im Sortiment gekauft.

Mit Handschuhen kann ich eigentlich auch nicht so gut arbeiten, bei so etwas, aber es ist zumindest günstiger, als die Matte mit Manschette. Ich glaube damit hätte ich auch etwas Probleme, mich wie "gefesselt" zu fühlen.

Mein erstes kleines Projekt soll erst mal eine Flasche mit "Glaschips" (Murmeln hab ich heute erst bestellt, das andere hatte ich noch) und den Acryldiamanten und unten drin die LED(s). Ich bin nur noch am überlegen, ob ich blaue oder RGB LEDs nehme.

Welche würdest du nehmen. Soll ja eigentlich eher nach Meer aussehen und eigentlich am liebsten nach "bewegtem Meer", wenn du verstehst was ich meine, also evtl ein Lauflicht da rein.

 

@Praktiker. Also ich würde nur blaue Leds nehmen . Ein langsam laufendes Lauflicht könnte schon den Effekt liefern

@wlanman

Das denke ich auch. Sieht bestimmt hammermäßig aus.

Am liebsten würde ich auch noch einen "leuchtenden Mond" mit reinmachen. 👍😁🤘😎

 

@Praktiker. Möglich wäre das auch , man könnte die Blauen unten anbringen und ein gelbe Led oben. Ich frage mich nur wie du alles in eine Flasche kriegen willst 

@wlanman

Die Batterie werde ich wohl draußen lassen und etwas verstecken. Schließlich soll man die LEDs auch tagsüber ausstellen können. Das Hauptproblem sehe ich erstmal im verstecken der Litzen, die in die Flasche reingehen. Ich hab schon mal vorsorglich dünne Strohhalme geholt, wo ich die Litzen durchführen will, als Tarnung.

 

@Praktiker: Bohre doch von unten ein Loch in die Flasche für die Litze.

 

@HaHoma, moin, dass würde ich ja wohl gerne machen, es ist aber eine Glasflasche.

Mit welchem Bohrer bohre ich ein kleines Loch in ca 2 mm dickem Glas, ohne das es bricht?

 

Ich hatte vor, die Flasche später hinzulegen, wie bei einem "Flaschenschiff".

 

@Praktiker

es gibt Bohrer, die sind für Glas oder Fliesen ausgelegt. Suche einfach mal nach Glasbohrer

Die gibt es auch in 2mm (Diamantbohrer)

@HaHoma, ich hab wohl ein Gravurset vom Discounter. Da könnte vielleicht sogar ein Glasbohrer bei sein.

 

@Praktiker. Willst du das ganze wirklich mit Batterien betreiben ? Nur zur Info, bei z.B. 5 Leds ist ein 9 Volt Block nach ca. 5-6 Stunden leer . Wie hast du dir das denn vorgestellt.

@wlanman

Sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Ich hab bis gerade weiter an der Flasche mit Beleuchtung gearbeitet.

 

Würdest du also auf jeden Fall mit Netzteil empfehlen?!

 

Ich müsste noch das eine oder andere Telefon- bzw Handynetzteil haben.

Zum einen wäre das ganze mit Netzteil leichter und schöner, weil ich dann nur ein Gehäuse/Versteck bräuchte, für Stromversorgung und "Schaltung" und zum anderen dann auch wirklich preiswerter, wenn ich nicht jeden Tag Batterien austauschen muss.

 

@Praktiker. Auf alle Fälle würde ich ein Netzteil nehmen. Das wird auf Dauer wesentlich billiger. Ich denke auch an den ganzen Abfall der durch Batterien entsteht. Ob deine Netzteile dafür gehen kann ich nicht beurteilen da ich deine Schaltung nicht kenne .Vielleicht kannst du ja mal eine Zeichnung machen und die technischen Daten der Netzteile mitteilen 

@wlanman

Noch hab ich keine Schaltung.

Ich will aber 2 blaue, 1 grüne und 1 gelbe LED verwenden.

Blau, grün, blau für's "Wasser" und gelb für den "Mond".

Ursprünglich wollte ich 3 blaue und davon die mittlere blinkend nehmen, aber dann entschied ich mich um.

 

@wlanman

Ich hab ein bisschen umändern müssen. Die Kugel, die den Mond "mimen" sollte, wollte nicht kleben bleiben. Deshalb mache ich jetzt nur mit den 2 blauen und der Grünen LED die Beleuchtung. 

Aus dem Internet hab ich eine fertige Schaltung mit einem Widerstand 82 Ohm und den beiden blauen LEDs in Reihe und parallel dazu einen 390 Ohm Widerstand mit der Grünen LED dahinter.

Ich dachte jede LED braucht einen eigenen Vorwiderstand.

 

@Praktiker. Nur bei Parallelschaltung, bei Reihenschaltung reicht 1 Vorwiderstand . Noch optimaler wäre bei Reihenschaltung eine Konstantstromquelle .

@wlanman

Die Konstantstromquelle ist jetzt wieder etwas verwirrend. Lt Datenblatt wird die scheinbar nur an Wechselstrom angeschlossen, aber am Ausgang liegt immer Gleichstrom an (das erste Bauteil wird also wohl ein Gleichrichter sein) und die ist für 20 mA ausgelegt, aber die blauen LEDs brauchen 30 mA.

Wenn ich also an der Konstantstromquelle ein Gleichspannungs-Netzteil anschließen würde, egal wie um, dann kommt trotzdem normal Gleichstrom/-spannung hinten raus, wie im Datenblatt angegeben? Was ist denn dann mit LEDs, die 30 mA (blaue und auch andere) brauchen?

 

@Praktiker. 30 mA sind der max. zulässige Strom für die LEDs. Die leuchten mit 20 mA genau so hell . Und ja , das klappt auch mit Gleichspannung , hier das Prinzip.

Ashampoo Snap 2019.08.17 14h12m44s 001

Was für ein Netzteil willst du denn verwenden

@wlanman

Ich denke dasselbe, wie beim testen des Hockers, also das 5V 400 mA Netzteil, bei dem ich mit Multimeter 8,8V gemessen habe.

Ich hatte auch eine Seite gefunden, nämlich Diese, da werden die Vorwiderstände berechnet und die bestmögliche und "ökologischte" Schaltung erstellt. Da hab ich meine derzeitige Schaltung her.

 

@wlanman

Ich hab gerade gemerkt, dass das ganze mit nur 3 LEDs doch wohl noch zu dunkel ist. Der gewünschte Effekt kommt nur teilweise.

Also werde ich wohl von vorne anfangen müssen und ein paar extra LEDs mit einbringen.

 

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@Praktiker. Jetzt komme ich bei deinen Basteleien etwas ins Grübeln. Jede blaue Led braucht 3 V. Das  sind bei 2 Leds in Reihe schon 6 V plus Vorwiderstand = Leds bleiben dunkel . Und wenn ein Netzteil fast 9 Volt statt 5 liefert würde mich das auch schon stutzig machen . Die Konstantstromquelle braucht für 2 Leds schon 12 Volt Eingangsspannung.   

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

@wlanman

Aber in Reihe. Bei Parallelschaltung brauchen die blauen LEDs doch nur 3 V, aber dann halt jede ein eigenen Vorwiderstand. Da ich jeder LED eine eigene Litze verpasst habe, kann ich also bruhigt eine Parallelschaltung aufbauen.

Gamz dunkel sind die ja nicht im Betrieb, sogar noch relativ hell.

Die Glaskörper verschlingen wohl etwas mehr vom Licht. die Murmeln sind dieselben, wie früher mit den "Flügeln" drin. Die "Glaschips" und Acryldiamanten sind schön klar.

 

@Praktiker. Das sieht ja auch schon wieder anders aus. Was du dir als Vorwiderstand genommen hast weiß ich nicht. Richtig sind 68 Ohm

@wlanman

Wie du im Link weiter oben hättest lesen können, habe ich für die blauen LEDs einen Vorwiderstand von 82 Ohm genommen. 

Das Loch in der Flasche ist allerdings nicht groß genug, für mehrere weitere Litze. Für 1-2 Stück mehr reicht es sicherlich schon noch, aber dann hört es auch ziemlich auf.

Eigentlich wollte ich die Litzen etwas "tarnen" in der Flasche, aber wenn ich da etwas drüber mache, dann sind die nicht mehr so flexibel. Die Acryldiamanten rutschen/fallen leider auch nach unten, anstatt im Mittelbereich liegen zu bleiben. Gerade die Acryldiamanten bringen den gewünschten Effekt. 

 

@wlanman

Ich hab gestern Abend noch daran gearbeitet und die Schaltung nochmal neu gemacht.

Jetzt bin ich schon zufriedener und fast auf der Zielgeraden.

 

@Praktiker. Dann bin ich ja mal gespannt, du wirst bestimmt Bilder einstellen.

@wlanman

Das hatte ich auf jeden Fall vor. Die Halterung für die Flasche muss ich aber eigentlich noch streichen/einölen. 

Ein Kästchen für die Elektronik hab ich schon.

 

@Praktiker: Ich warte schon ganz gespannt darauf 🙂

@HaHoma, dann schaue gleich nochmal bei den HowTos. 😉 🤗 

Ich muss es eben noch reinsetzen.

 

Geschaut 😀 😜 

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