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Windows 10 Support ...
 
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Windows 10 Support Ende?  

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Hallo Community,

Gerade habe ich bei Google diesen Beitrag gelesen.

Nun meine Frage an die Spezialisten hier: was heißt das für die Windows 10 Nutzer jetzt genau, gibt es bald kein Windows 10 mehr, oder was?

Die beiden besten Spezialisten, die ich hier kenne, sind @Dim und @Holger_p.

Vielleicht wisst ihr, was das genau heißt.

LG Praktiker

@praktiker:dies bedeutet das nicht der Support für Windows 10 eingestellt wird. Vielmehr wird auf eine begrenzte Laufzeit der angebotenen Funktionsupdates hingewiesen. Wird ein solches Angeboten und nicht installiert verfällt dieses Update nach einer vorgegebenen Zeit. So zumindest habe ich die Veröffentlichung verstanden.

so habe ich das auch verstanden Rupi

Dann wäre ich ja beruhigt. Der Titel ließ anderes vermuten 

@praktiker der Titel ja, aber das Geschriebene nicht

Dass grenzt ja schon an "Beamtendeutsch", wie unklar/nicht eindeutig der Text geschrieben wurde. Wenn ich das schon falsch interpretiere, dann müssen ja andere erst Recht Probleme damit haben.

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2 Antworten
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Die Ankündigung von Microsoft ist im Wesentlichen für Firmenkunden wichtig. Aber ich erklär mal der Reihe nach, was dahintersteckt.

Windows 10 gab es in der Vergangenheit ja alle halbe Jahr neu. Derzeit weit verbreitet sind die Versionen 1909 vom September letzten Jahres und 2004 vom Frühjahr diesen Jahres. Eigentlich hätte es eine Version 2003 geben müssen, aber Microsoft befürchteten hier Verwechselungen mit dem Server 2003 und so gab es dieses Jahr das Update erst im April und durch die Covid 19 Pandemi wurde es Anfang Mai. Diese halbjährlichen Updates hießen Funktionsupdates, aber im Prinzip waren es immer komplett neue Windows 10 Versionen.

So, jede dieser Windows 10 Versionen wird nur eine relativ kurze Zeit mit Updates versorgt. Das sind nur 18 bzw. 24 Monate. So wie es bei vielen Linux-Varianten sogenannte LTS-Releases (LTS=Long time support), so ist das Windows 10 auch. Die Frühjahrs-Releases  bekommen 24 Monate Support, die Herbst-Releases nur 18 Monate.

Die meisten Privatnutzer haben Windows 10 Home und das meckert spätestens nach einem Jahr recht hartnäckig, dass ein Update fällig ist. Zumindest bei Kontakt zum Internet. Bei der Professional-Version ist das sehr ähnlich. Bei der Enterprise Edition sieht das etwas anders aus, hier kann der Firmenadmin per Gruppenrichtlinie genau festlegen,  wann welche Updateseingespielt werden. An den Arbeitsplätzen meckert Windows nicht. Hier besteht also die reale Gefahr, eine Windows Version zu lange zu nutzen. Daher der Hinweis von Microsoft, eben die Supportfristen zu beachten und vorher zu aktualisieren.

Und noch ein Sonderfall: Windows 10 2004 wird die letzten Version sein, die es auch als 32 Bit Version gibt. Wie lange Microsoft die dann noch pflegen wird, ist unklar. Günstige Tablet PCs mit weniger als 4GB Speicher wurden bislang ja gerne mit der 32 Bit Version betrieben, um etwas Speicher zu sparen.

So und nun zur Gretchenfrage: Wie finde ich heraus, welche Version ich habe?

Das ist eigentlich recht leicht. Ein Rechtsklick mit der Maus auf das Windows-Symbol unten links und dann "System" auswählen. Etwas nach unten scrollen steht dann zur Windows Version,

Windows Version

 

 

@holger_p, dann muss man also nur weiterhin pünktlich die Updates machen und hat nichts zu befürchten im Punkto Support?!

@Praktiker Ganz genau so ist es. Wir als "Normaluser" mit Windows 10 Home oder Windows 10 Professional bekommen normalerweise einen sehr deutlichen Hinweis auf ein erforderliches Update und zwar lange bevor der Support-Zeitraum der installierten Version abgelaufen ist. Bei Professional kann man das unterbinden, aber dazu muss der Rechner Teil eines Firmennetzwerkes sein, in dem die Updatepolitik per Grupperichtlinie geändert wurde. In dem Fall gibt es (hoffentlich) Admins, due genau wissen, was sie da tun.

Und um es noch mal klar zu sagen: Es macht keinen Sinn, bei Windows die "großen" Updates zu blockieren, Sollte irgendwas danach mal so gar nicht laufen (das sind Ausnahmen, aber die gibt es) gibt es immer 30 Tage lang die Möglichkeit, das Update rückgängig zu machen. Das ist wie bei ebay - vier Wochen Widerrufsecht! Die achso ultimativen Tipps in einigen Zeitschriften, wie man Updates verhindern kann, sind für die Leser im Regelfall absolut sinnfrei.

@holger_p, die meisten User, die ihr System hegen und pflegen, wollen ja auch freiwillig alle nötigen Updates vornehmen. Da die Updates auch kostenlos sind, macht es vom Kostenfaktor auch keinen Sinn, das Update zu blockieren. Wenn es etwas kosten würde, könnte ich es noch verstehen, wenn man es blockiert.

Nunja, ich kenne sehr viele Leute, die ihre Geräte teilweise auch geschäftlich nutzen, die vor diesen großen Updates Angst haben. Man kann den Rechner ein, zwei Stunden nicht nutzen und in der Vergangenheit gab es die eine oder andere "böse" Überraschung.

Meine Erfahrung: Ein sauber installiertes Windows 10 macht beim Update keinen Stress. Nicht mal die Migrationen von Windows 7, sofern das 7er eine saubere Installation war. Stress machen einige Werksinstallationen bei den Notebooks und hier haben sich in meinem Bekanntenkreis Acer und Medion als heiße Kandidaten für "Spass" herauskristallisiert. Die müllen das System derart zu, dass es nach ein paar Updates knallen kann. Aber auch da gilt: Das Update scheitert, Windows kehrt zum vorherigen Zustand zurück. Es gehen keine Daten verloren!

@holger_p, würde denn ein Update bei Medion Notebooks über das Media Creatin Tool sauberer verlaufen, als auf dem "normalen" Weg?

Ich habe ja ein Medion Notebook.

@Praktiker: Im Zweifelsfall hat man mit Media Creation vermutlich die besseren Chancen, aber probiere es ruhig so aus.
Es  muss auch nicht jede Medion-Installation Probleme machen. Aber die packen da wirklich immer viel unnötiges Zeug drauf.

@holger_p Das stimmt. Aber früher waren immer wieder auch gute Sachen dabei.

@holger_p und @Dim, noch läuft der Medion Laptop ja einwandfrei, zum Glück.👍😏😄

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Meine Meinung zu diesem Thema: So lange der Nutzer das System up-to-date hält, gibt es keine Sorgen um das Support-Ende. Allerdings bringt es nicht zum ersten Mal bestimmte Gefahr, damit empfohlen wird, mit den Updates ein wenig abzuwarten, bis diese wirklich sauber laufen. Aus diesem Grund lieber von automatischen Updates auf manuelle umzuschalten. Und diese kontrollieren.

Danke @Holger_p für noch einen System-Tipp. Bis jetzt habe ich zwei benutzt: Winver per Eingabe oder Windows+Pause als Shortcut. Da ich sehr gerne diese kurzen Wege nutze, freue ich mich auf alle anderen Möglichkeiten, das Ziel schnell zu erreichen.

@dim, wie kontrolliert man die Windows Updates, indem man nur einen Teil davon installiert?

Was ist

Winver per Eingabe oder Windows+Pause als Shortcut.

@Praktiker Du hast die Möglichkeit, die Update-Funktion komplett zu deaktivieren, was allerdings nicht empfehlenswert ist. Andere Möglichkeit ist es, die Updates für eine bestimmte Zeit zu pausieren. Außerdem gibt es wichtige System-Updates (werden immer installiert) und optionale (diese kannst Du wählen). 

Microsoft stellt auch ein spezielles Tool Show or hide upates zur Verfügung, mit welchem Du einzelne problematische Updates blockieren kannst.

 

Winver per Eingabe
Du drückst auf Windows-Taste, schreibst danach "Winver" und bestätigst mit der Eingabe-Taste. Als Ergebnis bekommst Du Anzeige deiner Betriebssystem-Version.
Geht alternativ mit der Tastenkürzel Windows+R (Ausführen-Dialog), "winver" eingeben und mit OK bestätigen. Viele Wege führen nach Rom ;)

Windows+Pause ist ein Tastenkürzel für die schnelle Anzeige von Systeminfo.

@dim, achso, dann steht "Winver" für Windows Version. Dann hatte ich wohl eine kleine "Denkblockade". Sweaty Formal Smile Laugh  

Ab und zu "sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr".

@Praktiker Jawohl. Richtig erkannt. Das ist gar nicht schlimm. Sowas passiert jedem.

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