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Sparkästen  

  

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Wer kennt sie noch. Hier ein Bild das meine Tochter mir geschickt hat weil sie wissen wollte was das war. Es hängt zur Erinnerung immer noch in ihrer Bank.

Ashampoo Snap 2019.09.17 15h10m02s 002

Ich kenne diese Kästen auch noch persönlich . Sie hingen damals in Dorfläden oder Dorfkneipen. ( Beides gibt es ja heute kaum noch ) .Man musste sich bei seiner Bank oder Sparkasse melden, konnte dann dem Sparklub beitreten und bekam ein Fach zugewiesen. Ich habe mir auch eins besorgt. Da hat man dann immer mal etwas reingeworfen wenn man einkaufen war oder mal ein Bier in seiner Stammkneipe getrunken hat . Die Fächer wurden regelmäßig geleert und am Jahresende dann ausgezahlt .

Man konnte dabei nicht reich werden aber bei mir waren es immer so 100 - 150 DM für die man zu Weihnachten Geschenke kaufen konnte . Außerdem gab es dann immer noch das Sparklubessen wo alle Mitglieder zusammen kamen und für einen geringen Beitrag gut essen konnte weil die Bank einen Teil dazu bezahlte .

Das sind  Sachen die es heute leider nicht mehr gibt, weil alles unrentabel ist. An den menschlichen Faktor denkt keiner mehr . Es gab so manche nette Unterhaltung wenn man sich am Sparkasten traf um sein Kleingeld einzuwerfen und auch das Essen am Jahresende mit den Mitgliedern aus dem Dorf war immer ein tolles Ereignis.   

Kennt ihr sowas auch noch ?

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

das war echt eine gute Sache, kannte ich nicht, wäre aber nicht schlecht das wieder aufleben zu lassen, das wird aber ein Wunschtraum bleiben

 

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1 Answer
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Doch, die kenne ich nocht gut. Im Dorfladen habe ich sie nicht gesehen, weil bei uns im Ortsteil der letzte "Dorfladen" schon einem recht passablen Supermarkt wich, als ich noch Grundschüler war. Aber in den beiden Kneipen im Ortskern hingen natürlich solche Kästen, teilweise mehr als einer, weil bei uns im Ort ja drei Banken vertreten waren. Die drei Banken sind sogar heute noch im Ortskern. Die Volksbank hat zwar nach zwei Fusionen einen anderen Namen und die Hauptstelle ist nicht mehr bei uns im Ort, aber unsere Zweigstelle ist sehr groß und hat noch immer die vollen Öffnungszeiten. Das ist bei Banken in kleineren Orten ja nicht mehr so...

@holger_p

Leider gibt es bei uns auf den Dörfern gar keine Zweigstellen mehr. Das ist besonders für alte Menschen schlimm da sie jetzt immer in die Stadt müssen um Bankgeschäfte zu erledigen. Online Banking macht und kann ja auch nicht jeder. Und da haben sich ja auch einige Sachen geändert. Ich habe gestern festgestellt das ich bei Überweisungen , die ich öfter an ein anderes Konto tätige, wie z.B. meine Enkelin gar keine TAN mehr benötige da sie bei der Bank in einer sogenannten sicheren TAN Liste steht .

@holger_p

Dass man für Überweisungen keine Tan mehr benötigt, kenne ich eigentlich nur von Überweisungen an die Bankeigene Kreditkarte, da dies zu dem eigenen Konto gehört. Aber vielleicht habe ich die Möglichkeit zur Hinterlegung von sicheren Konten noch nicht entdeckt...

@HaHoma. Ich denke mal du meintest mich . Konten die ich öfter benutze , sind bei mir auf der Banking-Seite als Vorlagen gespeichert . Die kann ich aufrufen und brauchte somit immer nur den Betrag und den Verwendungszweck ändern . Bis jetzt musste ich aber immer eine TAN generieren. Neuerdings gelten diese Vorlagen als sichere TAN Liste und es geht ohne TAN . Bei einer Überweisung an ein neues Konto muss ich wie gehabt eine TAN eingeben.

ist bei mir jetzt auch so, die Banken haben das anscheinend alle geändert

 

@Janinez. Ob es bei allen Banken so ist weiß ich nicht. Ich bin bei der Kreissparkasse . Die hatten mich auch im Vorfeld informiert das sich beim TAN Verfahren etwas ändert . Aber das man für Bestandskonten keine TAN mehr braucht habe ich erst Online erfahren .

ich habe ja Konten bei versch. Banken und alle haben mich benachrichtigt, dass sich das TAN Verfahren ändert, daher denke ich, dass es überall so ist

 

Die Sparkassen hier im Noirden hatten beim Online-Banking heftig Nachholbedarf. Bisher wurde auch ein unsicheres SMS-TAN Verfahren angeboten. Das hatte sich auch nicht geändert, nachdem es 2017 (meine ich) eine Reihe von Mißbrauchsfällen gab und die ct das Verfahren genau beschrieb - in der irrigen Annahme, die Netzbetreiber hätten die Regularien für den Versand einer "Ersatz-SIM" wie zugesichert geändert. Das haben aber nicht alle und so gab es auch 2018 eine Reihe von Mißbrauchsfällen. Die Sparkassen haben dieses Verfahren trotz bewiesener Unsicherheit bis jetzt genutzt und erst jetzt abgelöst. Die Volksbanken hatten das Verfahren auch mal, haben aber recht schnell auf Smart-TAN gesetzt. O-Ton des Beraters der Sparkasse, als wir beim Konto meines Vaters Online-Banking aktiviert haben: Ach, sie haben so ein Gerät schon von der Volksbank? Ja dann nehmen sie das, das ist sowieso besser.".

Als meine Freundin nun auf Smart-TAN umstellen wollte erfuhr sie, dass die Sparkasse bei uns im Ort gar keine passenden Geräte hat. "Die müssen wir bestellen oder Sie holen sich das am besten gleich in Osnabrück ab". Ehrlich gesagt kapiere ich das nicht. Die wissen doch, dass die beiden anderen Banken im Ort nur noch Smart-TAN machen und natürlich haben Geräte in der Filiale. Nach einem größeren EC-Kartendaten-Diebstahl vor einigen Jahren bei uns im Ort sollte auch die Sparkasse wissen, dass die Kunden im Bereich Sicherheit sensibel geworden sind.

@holger_p

Kommt mir bekannt vor. In den Filialen gab es keine Geräte. Ich habe meins im Sparkassen-Shop bestellen müssen . Die Lieferung ging aber recht schnell . 

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