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Als man Heimcompute...
 

Als man Heimcomputer noch selbst zusammen löten konnte  

  

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Ich hatte zwar schon einen Commodore VC20 und mit dem C 64 wurde geliebäugelt , da sah ich eine Anzeige in einer Computerzeitschrift  über ein Gerät das man wirklich selbst zusammenlöten musste. Also ein Bausatz.

 

Da mich das sofort gereizt hat wurde so ein Gerät gekauft. Damals für einen unschlagbar günstigen Preis von 99 DM.. Natürlich hat man beim Zusammenbau alles doppelt und dreifach kontrolliert, damit ja alles richtig war. Und es hat geklappt. Das Gerät lief auf Anhieb. Die Leistung ist natürlich mit heutigen Geräten nicht vergleichbar

 

Hier mal die technischen Daten

Prozessor: Zilog Z80A

Taktfrequenz: 3,25 MHz

RAM: 1 KByte (erweiterbar auf 16, 32 oder 56 KByte)

ROM: 8 KByte inkl. BASIC und Betriebssystem (proprietär)

Textmodus: 32 x 24 (22 nutzbare Zeilen) – nur Großbuchstaben

Grafik: 64 x 44 (Blockgrafik mit Viertelzeichen)

Farben: 2 (Schwarz und Weiß)

Tastatur: Folientastatur, QWERTY, 40 Tasten

I/O: 1 x Busport, 1 x EAR, 1 x MIC (beide 3,5 mm-Klinkenbuchse), 1 x HF (Antenne)

Irgendwann gab es für aufwendigere Spiele eine ansteckbare 16 K Erweiterung. Heute schmunzelt man vielleicht aber damals haben die Programmierer wirklich geniale Arbeit geleistet um da tolle Spiele laufen zu lassen. Selbst Anwenderprogramme wie Textverarbeitung gab es

Dieser Beitrag wir Dim bestimmt freuen, denn er war Fan des Nachfolgers, dem ZX Spektrum 

Die Bilder zeigen den Bausatz.und das Fertiggerät mit der angesteckten 16 K Erweiterung

 

 

zx

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

3 Answers
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Für alle RETRO Fans mal der Hinweis: Kommenden Dienstag gibt es ein ct RETRO Heft - Abonnenten bekommen es Montag oder haben es heute schon im Briefkasten gefunden... 🙂

https://www.heise.de/ct/artikel/c-t-uplink-24-5-Extra-zum-Retroheft-Bildplattenspieler-Videotext-und-ZX-Spectrum-4197548.html

Danke für den Hinweis . Wird sofort auf die Einkaufsliste gesetzt 

Da "noch" aktuelle Heft 22 ist wegen der Artikelstrecke zum Notfallwindows auch nicht uninteressant.

Einkaufsliste erweitert

Die zwei gehören bei mir auch auf die Einkaufsliste. 
@Holger_p Und diese Uplink-Folge ist echt sehr interessant.

Ja, die Uplink Folge ist richtig gut.

Ich habe heute Nachmittag erst mal alte Erinnerungen wachgerufen. Einiges hatte ich tatsächlich schon vergessen. Danke noch mal für den Tipp Holger.

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@Wlanman: Da hast Du genau das Ziel getroffen. Angefangen habe ich mit ZX 48K, dann gab es 128k. Ich habe auch mit solchen Bausätzen gearbeitet und wenn die rar waren, haben wir sogar die Teile einzeln nachgeholt. Da es sogar passable sowjetische Nachbauten gab und Nachfrage groß war, konnten wir damit Geschäfte machen. Nachts haben wir öfters die Teile gelötet und zusammengebaut. Die neuen Spiele haben wir meistens aus Polen bekommen. So konnten wir am Wochenmarkt sogar Gesamtpakete bestehend aus einem Sinclair, einem Mono-Kassetten-Recorder und einigen Kassetten locker verkaufen. Und damit habe ich mich mit 14 Jahre beschäftigt. Coole Zeiten. Und die Spiele waren auch für Mädels sehr anziehend  😎 .

Ach ja. Und noch was - sogar für das Smartphone suche ich immer die ZX-Emulatoren. Aber das Spaß ist doch anders. Vielleicht soll ich mir doch wie schon lange geplant zu Weihnachten einen ZX Spectrum Vega schenken? Schade, dass es mit der Vega+ nichts geworden ist.  😣 

Ich weiß noch was wir früher alle gebastelt haben. Ich habe ein Adapter für den C 64 gebaut damit man jeden Cassetten Recorder zum aufspielen der Programme nehmen konnte und nicht mehr die teure Datasette kaufen musste. Auch für die Sinclair habe ich ein Kontrollgerät gebaut damit man die optimale Lautstärke einstellen konnte um die Programme fehlerfrei zu laden . Davon habe ich etliche verkauft, alle in Heimarbeit gebaut

 

Heute kann sich ja keiner mehr vorstellen das die Software auf normalen Audio-Cassetten gespeichert wurde

Eine Datasette war für uns nur ein Traum. Wir haben dafür extra nur Mono-Recorder angeschafft, weil mit Stereo es nicht so gut funktioniert hat. Und die Tonkopfjustierung gehörte immer wieder dazu.

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Dann wird dich evtl. auf Youtube der Kanal "The 8-bit guy" Interessieren.

 

Ist aber schon krass, wie sich das mit der Zeit verändert hat. Ich arbeite gerade mit einem Dualcore dsPIC33, der hat um einiges mehr Power als die damaligen PCs (100 MIPS Slave Core, 90 MIPS Master Core (180 bzw. 200 MHz), 128 Kbyte Flash, 16 KByte RAM. Dazu noch paar Schmanker. wie bis zu 12 PWM ausgänge mit 250 ps (Pikosekunden!!) Auflösung). Aber OHNE Grafik. Kostet sagenhaft 3 - 5 € pro Chip.

 

Bin mal gespannt, wenn ich in eurem Alter bin und von den heutigen PCs erzähle, während Quantecomputer in Smartphongröße standart sind. Aber eine Website wird trotzdem 5s brauchen zum Laden 😆 

Naja, ich hoffe das ich noch viele Jahre geistig fit bleibe und noch viel an neuer Technik erleben darf.

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