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Avira Antivirus Pro...
 

Avira Antivirus Pro versus Avira free  

  

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Seit das Virenschutzprogramm von Avira auf dem Markt ist nutze ich die Kaufversion, also schon eine Ewigkeit. Als letzte Version kam Antivirus Pro die sich leider in der Anwendung etwas umständlicher darstellte. Bis dato bin ich mit dem Schutzprogramm sehr zufrieden.

Nun kommt das "aber": Mit jeder Lizenz Verlängerung stiegen die jährlichen Abo Preise deutlich an. Da nun wieder eine Lizenz Verlängerung ansteht wurde ich per Benachrichtigung zum Kauf einer aktuellen aufgefordert. Nun ist der Zeitpunkt gekommen um über die erneute Preissteigerung nachzudenken.

Es gibt von Avira eine sogenannte Free Version. Wie der Name schon sagt kostenlos. Meine Frage nun: Hat jemand hier im Forum Erfahrung als Anwender dieser Free gemacht und bestehen im Punkt Sicherheit enorme Unterschiede zur Kaufversion? Kann der Umstieg bedenkenlos erfolgen?

Salve: Rupi

8 Answers
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Ich habe nur mit der Free Version Erfahrungen gemacht. Und die waren zum Schluss (ca vor 5 Jahren) eher schlecht. Das Programm nervte und die einmal täglichen Signatur Updates reichten nicht aus, um den Online-Bredohungen mit Code-Wechsel im 4h Rhytmus zu begegnen. Das Resultat: Zwei meiner Bekannten haben sich trotz Avira insgesamt dreimal den damals noch "harmlosen" BKA-Trojaner eingefangen.  Beide Rechner wurden auf Avast (Free Version) umgestellt und danach gab es keine weiteren Infektionen. Kann Zufall sein, muss es aber nicht. Das der Avira dreimal den Schädlich trotz aktueller Signaturen durchgelassen hatte, ist Fakt. Seitdem ist für mich das Thema Avira beendet.

Wenn Du Windows 10 nutzt, kannst Du überlegen, ob Due überhaupt noch ein AV-Programm brauchst. Die Windows integrierte Lösung hat zwar noch immer schlechtere Erkennungsraten, aber der Vorsprung der Wettbewerber ist marginal. Die tiefe Integration hat andere Vorteile. So kann ein externes AV-Programm auch als Türöffner für Trojaner genutzt werden. Was die AV-Hersteller als Theorie bezeichnen, wurde in der Praxis mehrfach erfolgreich ausgenutzt. Ein Sicherheitsforscher hat 2014 gleich in 14 von 17 untersuchten Lösungen haarsträubende Sicherheitslücken gefunden. (Heise Meldung von 2014). Nicht ganz ohne Grund wird die klassische AV-Software mehr und mehr mit Schlagenöl verglichen. Besonders kritisch ist das Aufbrechen von SSL-Verbindungen. Würden die Browser das nicht akzeptieren, wäre heute im Jahr 2018 kaum noch eine Webseite mit aktiver AV-Software sichtbar. Die Tatsache, dass die Browser das akzeptieren, ist aber leider ein fauler Kompromiss und ein großer Sicherheitsverlust. Die Browser selbst könnten für mehr Sicherheit sorgen, wenn sie unmanipulierte Daten bekommen würden. Ein Ex-Mozilla Entwickler hatte ja im vergangen Jahr die "Sicherheitssoftware" nicht als überflüssig, sondern als schädlich bezeichnet und er hat damit zumindest in einigen Punkten Recht.

Daher mein Rat: Bei Windows 7 braucht noch eine AV Software, bei Windows 10 ab Version 18.03 eigentlich nicht.

Ich habe ja auch Avast free Anti Vir Software auf meinem Win 10 Rechner. Da nervt es mich aber, wenn die Software was meldet, was bereinigt werden "muss", dass ich jedesmal zum kaufen angeregt/aufgefordert werde.

Was wäre denn mit der Software e-set, welche ja auch ein AV Programm ist?

 

Ich hatte jahrelang den Eset Antivirus. Irgendwann stellte ich auf meinem Rechner ein ungewöhnlich träges Verhalten fest. Diverse Änderungen ließen sich nicht mehr machen. Eset hat mir erklärt, daß alles in Ordnung ist. Ich wollte dann einen zweiten Virenscanner parallel installieren, das hat er verhindert. Und dann stellte ich fest, daß ich ihn nicht mehr temporär abschalten konnte.

 

Ich habe daraufhin einen anderen Virenscanner als Onlineversion laufen lassen. Und der stellte eine Trojanerübernahme meines Rechners fest. Und der Trojaner hatte auch die Herrschaft über Eset übernommen. Als Konsequenz habe ich mich von Eset getrennt. Ich nutze seitdem den Bitdefender und habe nie mehr ein Problem gehabt.

Die "Engine" des Bitdefender, die auch in einigen anderen AV-Programmen steckt, hat einen zweifelhaften Ruf. Bei Geheimdiensten soll sie sehr beliebt sein - sie hat angeblich in der Vergangenheit mehrfach die reibungslose Übernahme eines Rechners ermöglicht. Krimimnelle konnten das natürlich auch ausnutzen. Und das ist nicht Sinn einer AV-Software!

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Auf meinem Rechner mit Windows 10 läuft von Anfang an der Windows Defender. Zugleich mit der Avira Schutzsoftware. Angeblich sollen die beiden sich gegenseitig nicht beeinflussen.

Auffallend ist das Avira sofort meckert wenn eine fragwürdige Datei auftaucht, der Defender aber nie etwas meldet. Auch die Aktualisierung des Defenders erfolgt nur mit den monatlichen Updates.

Ist das normal oder liegt dies an evt. Einstellungen. Würde natürlich gerne den Avira Free weglassen und nur den Defender benutzen.

Salve: Rupi

Der Windows Defender  schaltet sich ziemlich ab, wenn ein anderes AV-Programm auf dem Rechner arbeitet. Überhaupt arbeitet der Windows Defender sehr zurückhaltend und still. Das tun die Free-AV-Programme natürlich. Die müssen ja auch zeigen, wie toll sie sind und dass es doch lohnt, 30 Euro im Jahr für die Bezahlversion zu berappen. Das ist die Taktik "Tue Gutes und rede darüber", die meist in "Tu angeblich Gutes und nerve damit" ausartet.

Normal zieht sich der Defender ein Update pro Tag, wenn er aktiv, also alleine auf dem Rechner ist. Und dass er Deinen Rechner wirksam verteidigt, merkst Du spätestens beim "Bau" eines c´t-Notfall Windows. Da sind ein paar Dateien bei, die er (übrigens korrekt) als absolut schädlich einstuft, wenn man ihm nicht sagt, dass er den "Build-Pfad" nicht beachten soll.

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Sicher werdet Ihr jetzt am Tisch sitzen und wie wir das Mittagessen genießen. Heute am St.Martin wird ja die obligatorische Martinsgans serviert. Mit handgeriebenen Knödeln und Blaukraut. So zumindest kommt sie so bei uns auf den Tisch. Natürlich darf ein Seidl Weltenburger Barock als feuchte Zugabe nicht fehlen.

Am späten Nachmittag treffen wir uns dann am Kindergarten. Hier ziehen die Kleinen- auch unser Enkel- mit Laternen um den Park und Feiern den St.Martin der zu Pferde erscheint und mit einem armen Bettler seinen Umhang teilt. Anschließend werden an die Kinder Martinsbrezen verteilt.

Nun aber weiter zum eigentlichen Beitrag:

Hallo Holger, ich habe mir mal den Defender näher angesehen. Da sind Optionen die zum Teil aktiviert sind, einige sind aber standartmäßig ausgeschaltet. Nun wäre es wichtig für mich zu Wissen was für Einstellungen erforderlich sind um den vollständigen Schutz vom Defender zu bekommen.

Evtl. ist es dir möglich hier einige Tipps zu geben.

Bearbeitet 1 Jahr zuvor von Rupi

Salve: Rupi

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Avira habe ich schon benutzt als Free und Kaufversionen. Mit keiner war ich zufrieden. Zu meinen Lieblingen gehören Kaspersky, Eset und Bitdefender. Zu keinem dieser Programm kann ich etwas schlechtes sagen. Bitdefender war in den letzten zwei Jahren öfters Testsieger geworden. Für meinen Arbeitskollegen habe ich dieses Schnäppchen bestellt. Mit 5 Euro für 3 Lizenzen kannst Du nichts falsch machen. Und noch ein Angebot mit dem Heft hier.

kann das Schnäppchen in diesem Jahr auf die Version 2019 umgestellt werden? Die 2018er Version ist nämlich veraltet. Und ich habe gerade mal in die Explot Liste geschaut und da ist mir übel geworden. Die 2018er Version hatte eine mit dem Score 9.3 bewertete Sicherheitslücke. Das ist das berühmte Scheunentor.

Ich kenne nur eine Software, die 9.3 noch toppen konnte und das ist der Flash Player. Der hat dieses Jahr schon mehrmals eine glatte 10.ß geschafft. Da ist Adobe unangefochten Marktführer....

Nach der Installation bekommst Du sofort Update auf die neue Version. Ich glaube, man kann sogar direkt die neue Version installieren. Man braucht sowieso nur die Seriennummer, die man per E-Mail bekommt. Ich habe zwar die Nummer nicht sofort nach dem Kauf bekommen, aber nach meinen Anruf war die Nummer direkt da.

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Entschuldigung, ich weiß nicht, ob mir jemand antworten wird, da ich das gleiche Problem habe. Zuerst nutzte Avira Antivir die kostenlose Version, um mich anzulocken. Dann muss ich mit jeder Erweiterung der Lizenz die Kosten ständig erhöhen. Das ärgert mich, ich möchte Avira jetzt nicht weiter nutzen, ich möchte die Forumsmitglieder fragen,
Sollte ich also auf Avira verzichten und nur noch den Defender nutzen?
Damit hätte ich kein Problem.
Der Defender ist gegenüber Avira ja vielleicht auch Ressourcen schonender?

Bearbeitet 4 Tagen zuvor von
Bearbeitet 3 Tagen zuvor von Dim
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Hallo macjojo, gerne schildere ich dir meine Erfahrungen mit Avira das ich jahrelang als bezahlte Version benutzte.

Den Virenschutz von Antivir war im Grunde genommen für mich ausreichend. In den letzten Jahren wurde durch die vielen Extras, die sich auch im Preis deutlich zeigten das Produkt immer weniger lukrativ. Auch verzögerte die Anwendung den Start von Windows erheblich. Da nun der Kauf einer neuen Jahreslizenz anstand und diese wieder im Preis erheblich angehoben wurde habe ich auf die weitere Verwendung von Avira verzichtet mit dem Resultat das nun mein E-Mail Postfach mit Werbung von Avira belastet wird.

Jetzt verwende ich den Bordeigenen Windows Defender und konnte keine Nachteile, obwohl ich das Internet stark nutze feststellen. Sicher werden hier im Forum einige anderer Meinung sein. Aber der Defender ist meiner Erfahrung nach mindestens wenn nicht sogar besser als manche Bezahlversion von Avira, Kaspersky und Co.

Salve: Rupi

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Hallo @macjojo und HERZLICH WILLKOMMEN in unserer Community.
Meine Meinung ist hier bekannt. Ich finde Avira Pro nicht gut genug, um dafür zu bezahlen. Avira Free ist schon sehr werbeagressiv, um das Programm auf Dauer zu nutzen. Der Defender hat inzwischen richtig nachgeholt, reicht aber noch nicht an die kostenpflichtigen Internet Security-Tools. Und an diese kommt man sehr günstig dran. Z.B. BitDefender bekommst Du in jeder CD- oder DVD-Ausgabe von ComputerBild.
Bei CHIP bekommst Du F-Secure Safe für 5 Euro als ISO-Download oder  für 7,95 als Heft.

 

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Hallo macjojo,

 

unter Windows 10 ist der Defender sehr gut und er wird noch besser, wenn Microsoft den Edge auf Chromium umgestellt hat. Denn dann kann den Edge gut benutzen und der arbeitet perfekt mit dem Defender zusammen.

Man kann Kaufprogramme nutzen, aber selbst die Computerbild mußte im Frühjahr diesen Jahres feststellen, dass nur noch wenige Programme wirklich besser sind. Und im Sommer kam es noch schlimmer. AV-Test, das Labor, dass für fast alle Zeitschriften die technischen Tests solcher Vergleich durchführt, hat den Defender zum Testsieger gekührt. Andere programme sind bunter, haben mehr Knöpfe oder was weiss ich, aber keins war wirksamer als der Defender. Hier der CHIP-Test.

Natürlich kann man noch immer Geld für andere Programme ausgeben, aber notwendig ist es nicht mehr.

Ein muss sowieso klar sein: Die Zeit der "normalen" Antivirenprogramme ist vorbei. Nicht, weil der interne Defender nun ausreicht, sondern weil diese Art der Programme keinen 100% Schutz bieten kann. Der Schutz wird vorgelagert in die Firewall und das wird spätestens bei der vollständigen Durchdringung mit IPv6 ein sehr ernstes Thema. Denn die so beliebten Fritzboxen und andere Heimrouter haben im IPv6 Betrieb nichts zu bieten, was man mit extrem guten Willen als Firewall bezeichnen könnte. Als Privatperson kann das ignorieren, Augen zu und durch. Im Ernstfall hilft das Backup. Bei kleinen Firmen sieht die Sache anders aus. Wie "gut" Firmen und Behörden geschützt sind, kann man beinahe jede Wochelesen. Derzeit grassiert mit EMOTET ein sehr agressiver und intelligent gesteuerter Trojaner. Eigentlich ist der Schutz davor relativ simpel, aber in großen Firmen ist immer ein Mitarbeiter dabei, der nicht so helle ist und wenn der Schädling einmal im LAN ist, dann hilfte nur noch Abschalten und "Format C:"...

Gruß Holger

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