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wieder mal was aus meinem Tonband Fundus

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Rupi
 Rupi
(@rupi)
Edles Mitglied Mitglied
tape telefunken magnetophon 302 d9
tape telefunken magnetophon 302 gr
tape telefunken magnetophon 302 d11

heute möchte ich ein Tonband der Telefunkenserie Magnetophon vorstellen.

Es handelt sich dabei um das Model 302 Baujahr 1965.

Bereits schon in Vierspur Technik und zwei Bandgeschwindigkeiten. Es können bis 13cm Spulenbänder verwendet werden und ist sowohl für Batterie und Netzteilbetrieb ausgelegt. Als Batterie kann ein 6 Volt Gel Akkublock eingesetzt werden und über das noch vorhandene Netzteil im Betrieb geladen werden. 

Ich erwarb das Gerät in einem völlig desolaten Zustand. Die  Antriebsriemen waren allesamt aufgelöst und die Magnetköpfe total ausgeschliffen.

Der Riementausch erforderte etwas handwerkliches Geschick. Ebenso die Lötarbeiten beim Austausches der Magnetköpfe. Die Feinjustierarbeiten an den Tonköpfen wie Acimut und korrekte Spurlage erledigte ich mit einem Messband das es ermöglichte diese wieder auf den gängigen Standart zu setzen. Es erfolgte eine penible Reinigung des gesamten Innenlebens sowie die Behandlung der Potis und Schieberegler mit einem Kontaktspray. Alle beweglichen Teile wurden mit dünnflüssiger Vaseline  wieder beweglich gemacht.

Der erste Versuch nach getaner Reparatur war sehr Erfolgreich und das Gerät arbeitet jetzt noch zur vollsten Zufriedenheit.

Ich besitze auch noch die Vorgänger Modelle 300 und 301. Ebenso die Bandmaschine 201 TS. Alle liebevoll restauriert und wieder funktionstüchtig.  Darüber werde werde ich bei Bedarf und bestehendem Interesse später berichten.

Da ich diesen Beitrag nicht als Neu in die Retroecke sondern unter Computer erstellen musste bitte diesen in die richtige Kategorie zu verschieben.

 

Bleibt gesund, freundliche Grüße: Rupi

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Themenstarter Geschrieben : 25/08/2020 10:04
Electrodummy
(@electrodummy)
Ehrenvolles Mitglied Mitglied

@praktiker, ja - das war ein Laden wie es heute Conrad ist. Conrad hatte damals nur Bausätze, Kleinteile, Krusch. Das Sortiment war so ähnlich wie es heute die 1€-Läden führen. Wenn du ernsthafte Dinge wie Funkgeräte, Ladegeräte, Meßgeräte, Radio- und Fernsehtechnik gesucht hast, dann führte kein Weg an Radio Rim vorbei. Conrad hatte sowas nicht. Zumindest als er bei uns in München aufgemacht hat. Das Sortiment hat sich erst nach der Schließung von Radio Rim geändert.

Nobody is perfect

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Geschrieben : 06/09/2020 19:07
Holger_p
(@holger_p)
Hochberühmtes Mitglied Admin

@electrodummy

Laut Wiki hat Conrad bereits 1991 die Firma Radio RIM übernommen. Danach gab es RIM-Bausätze bei Conrad im Katalog, aber das wurde sehr schnell deutlich weniger. Warum auch sollte man sich ein (sehr gutes) Mischpult mit Bauteilkosten von ca 100 DM pro Eingangskanalzug selbst bauen, wenn ein Preisbrecher wie Behringer ähnlich gute Qualitäten fertig deutlich preiswerter anbietet. Mein erstes Behringer Pult(chen) habe ich für knapp 400 DM bei Conrad gekauft.

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Geschrieben : 06/09/2020 19:56
Dim
 Dim
(@dim)
Hochberühmtes Mitglied Admin

@Holger_p Behringer-Pult ist eine tolle Sache. 👍👍👍

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Geschrieben : 06/09/2020 20:16
Janinez
(@janinez)
Hochberühmtes Mitglied Mitglied

bei Radio Rim hatten wir auch immer alles gekauft, was wir so benötigten, war eine ganz bekannte Firma in München

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Geschrieben : 06/09/2020 21:15
Holger_p
(@holger_p)
Hochberühmtes Mitglied Admin

@Dim

Behringer ist ein Hersteller mit viel Licht und Schatten. Der Grat zwischen billig und preiswert ist sehr schmal. ich habe sehr viel Equipment von Behringer, aber da sind auch einige Reinfälle bei. Gerade bei den Pulten. Ja, der Klang ist ok, aber es rauscht gerne bei Mikrofoneingängen.

Für Diskussionrunden auf Veranstaltungen brauch ich ein Pult mit  vielen MIC-Eingängen. Da ist ein Xenix X2222 USB ein passender Kandidat. Kostet 209 Euro. Ich habe jetzt ein MG16XU von Yamaha. Kostet aktuell 448 Euro. Also gut doppelt so teuer. Aber ich werde kein Analog-Pult mehr von Behringer kaufen. Das Yamaha ist einfach so viel besser. Das rauscht deutlich weniger. Und es bedient sich total intuitiv - das ist wichtig, wenn man nicht jeden Tag so ein Pult benutzt.

Die Digital-Pulte sollen dagegen sehr gut sein. Die Preamps kommen von Midas, das war ein Edel-Studio-Pulthersteller, den Behringer gekauft hat. Ich hatte noch nicht die Chance, so ein Pult mal richtig zu testen. Das X16 reizt mich, das ist der Mischer, der direkt eine Ablage für ein Tablet (10") hat.

Bei anderen Produkten ist ähnlich. ich habe aktive Behringer Lautsprecher, die sind preiswert und ganz gut. Verglichen mit den Billigheimern wie "Auna" und dergleichen sind sie super. Bose oder Yamaha sind vom Klang in einer anderen Liga, leder auch beim Preis. Der Säulenlautsprecher von Behringer wieder ist ein Totalreinfall. Schon rein kontruktiv, denn die Säule ist zu kurz und die Hochtöner daher nicht auf Kopfhöhe.

Bei Mikrofonen bin ich gerne abseits vom Mainstream, also eher nicht Shure, Sennheiser oder Rode. Einige Kleinmembranmikros von Behringer sind ganz gut, aber mein Geheimtipp ist Samson. Mit dem Q7 habe ich mal auf einem Con eine Hörspielproduzentin angenehm überrascht. Eigentlich ist das ein Gesangsmikrofon ähnlich dem sm58 von Shure, aber es hat einen viel zu guten Frequenzverlauf .

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Geschrieben : 07/09/2020 10:09
Dim
 Dim
(@dim)
Hochberühmtes Mitglied Admin

@Holger_p Ich stehe auch eher auf Yamaha-Zeug. Schon 1992 haben wir nur mit Yamaha gearbeitet. Bei Mikrofonen schätze ich Rode und Shure. Samson ist mir unbekannt. Es ist sicher die Zeit,wieder eine Runde bei MUSIC STORE in Köln zu machen. Mit der Musik war ich schon mindestens eineinhalb Jahre nicht aktiv - da muss ich wieder einen Marktüberblick schaffen.

AntwortZitat
Geschrieben : 07/09/2020 11:36
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