Community

Alte Schallplatten ...
 

Alte Schallplatten reinigen  

  

0

Vinyl ist ja wieder aktuell und viele haben auch noch alte Platten und einen Plattenspieler zu Hause stehen. Leider haben die Platten einen großen Nachteil. Wenn sie lange gelegen haben hat sich  Staub und Schmutz in den Rillen festgesetzt und man hört ein starkes Rauschen und Knistern.

 

Mein Nachbar hat heute seinen reparierten Dual bei mir abgeholt und erzählte mir er ist bei YouTube auf ein Video gestoßen das Abhilfe schaffen soll . Das Wundermittel heißt WD 40. Das kennt wohl jeder . Wir haben es ausprobiert und waren begeistert. Die Platten klangen wie neu . 

 

Ich dachte mir der Tipp könnte nützlich sein für alle die ihre alten Platten mal wieder in guter Qualität hören möchten

 

Hier das Video als Anleitung. Ist zwar in gebrochenen Englisch, aber wichtig sind die Arbeitsschritte . Achtet mal beim abspielen der Platte auf die Verbesserung der Qualität . ( Am besten über Kopfhörer oder gute Boxen zu hören )

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

ist ein guter Tipp

 

Nur so am Rande: Eine CD braucht man gar nicht waschen, die knistert nicht und rauscht nur, wenn die Produzenten das Rauschen auf die CD gebrannt haben.

 

Themen Schlagworte
5 Answers
0

WD40 ist sowieso universell. Gibt es Tipps, wo WD40 nicht verwendet wird??? 😉 

auf keinen Fall bei el. Bau - Teilchen, auch als Schmiermittel taugt es nichts. Es greift langfristig Plastik an.

Ja und ich nehme an, es greift langfristig auch die Platten an. Zu der Verwendung von WD40 als Reiniger gibt es höchst unterschiedliche Erfahrungsberichte und einige lassen den Schluss zu, dass der positive Reinigungseffekt nur kurzfristig anhält, lanmgfristig die Platten geschädigt werden.

Es gibt so einige Seiten zum Thema im Web. Eine weitere hab ich hier auch noch gefunden,

http://www.plattensammeln.de/----tiefenreinigung-vinyl.html

Von WD40 (direkt die Bezeichnung WD 40) hab ich so nichts gelesen, schon gar nicht pur.

 

Genau diesen Bericht haben wir auch gelesen bevor wir es getestet haben.

 

Ich muss auch dazu sagen, wenn man es einmal für eine Grundreinigung der Platte nimmt und sie nicht in WD 40 ertränkt wird es nicht schaden. Wo man mit WD 40 aufpassen muss sind Kunststoffe die Lösungsmittel enthalten. Da kann es schnell mal in die Hose gehen..

 

Übrigens auch CDs muss man mal feucht abwischen, je nachdem welchen Player man besitzt. Besonders die günstigen Modelle besitzen auch eine entsprechende Lasereinheit . Und die reagieren auf Fingerabdrücke oder kleine Schmutzpartikel mit "Hängern oder Aussetzern", Ein guter Player spiel jedoch eine solche Test CD ohne Aussetzer ab da er die fehlenden Inhalte selbst ergänzt. Wie das jetzt genau funktioniert müsste ich auch wieder nachlesen. Ich hatte damals eine ähnliche CD in der Werkstatt. Die hatte aber nicht nur die schwarzen Streifen sondern auch noch ein 3 mm Loch in der Scheibe ! Bei Testläufen trennte sich dann schnell die Spreu vom Weizen 

 

Ashampoo Snap 2019.03.22 21h25m24s 004

Wie kann man denn am besten die Laserlinse reinigen?

Ich hatte dafür immer eine Reinigungs CD genommen, mit aufgeklebten Bürstchen und Reinigungsflüssigkeit.

 

Hallo Praktiker .

Also wir haben damals immer gesagt das man solche Reinigungs CDs oder auch Reinigungs-Bänder für Videorecorder nach Ablauf der Garantie dem Kunden schenken soll. Die Bänder waren nichts anderes als feines Schmirgelpapier was die Köpfe ruiniert hat und Bürsten konnten auch Laserlinse zerkratzen

 

Aber Spaß beiseite

 

Je nachdem welchen Player du besitzt ist es immer unterschiedlich wie man an die Linse kommt.

 

Wie es aber richtig geht zeigt dir diese nette Frau. Als Reinigungsmittel geht auch Reinigungsbenzin,  Isopropylalkohol oder ähnliches. Der Vorgang ist völlig korrekt , deshalb habe ich mir gedacht das Video hilft dir weiter als wenn ich noch viel dazu schreibe

 

 

 

Du wirst lachen, aber (fast) genau so hab ich das bei dem alten DVD Player gemacht, den ich vor einiger Zeit vom Hausmeister unserer Firma bekommen habe. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, das Wattestäbchen nicht mit einem extra Tuch zu umwickeln und ich hatte beim Zusammenbau erst die Abdeckung des Laufwerks vergessen wieder drauf zu machen.

 

Also ich habe in den letzten Wochen 300 CD eingelesen und das waren fast ausschließlich Scheiben, die mindestens 20 Jahre alt waren. Das preiswerte DVD-Laufwerk meines Rechners hatte nur mit sehr wenigen Scheiben Probleme. Das waren meist die kleinen 3" CDs mit Adapterring - ohne Adapterring liefen die dann auch.

Ein paar Sorgenkinder habe ich auch, das sind einige Doppel-CDs mit den alten, senhr dicken Hüllen, wo zum "Schutz" der CD noch ein kleines Schaumstoffquadrat in der Hülle ist.

RAUSNEHMEN!!! SOFORT!!!

Der Schaumstoff enthlt Weichmacher, die auf Dauer die CD sichtbar angreift. Die verfärben sich teilweise auch. Und dazu muss man wissen, das gerade beiden alten CDs die Schutzschicht auf der bedruckten Seite nur wenige Mikrometer dick ist. Das ist für die Lösungesmittel und Weichmacher aus dem Schaumstoff keine Barriere!

Zum Überbrücken von Lücken: Ein guter CD Spieler muss eine 3mm Lücke ohne Verlust der Spur und ohne hörbaren Ausfall schaffen. Dazu gibt es zwei Arten von Fehlerkorrekturen, eine interpolierende und eine rekonstruierende (LEC). Kleine Fehler können mit Hilfe von Prüfsummenblöcken rekontruiert werden. Das ist unhörbar und nicht messbar. Die Interpolation sollte unhörbar sein, aber sie ist messbar. Wie das alle funktioniert, könnte man im RED Book nachlesen, was leider nicht öffentlich ist. Ein Teil wird aber auch im Yello Book erklärt und von dem ist ein Großteil später in die ISO 960 eingeflossen, welche frei zugänglich ist.

Das Spurhalten bei solchen Lücken ist schon problematischer - hier scheitern die Player wohl öfter. Es gibt zwei Methoden. Die billige ist ein "stures" CD Laufwerk, was einfach beim Nachführen so träge reagiert, dass es bei der 3mm Lücke nichts macht. Hochwertige Laufwerk teilen den Strahl aber auf in zwei oder sogar drei Strahlen. Die haben also ein oder zwei Hilfsstrahlen zum Nachführen der Lasereinheit

In den von dir erwähnten Disziplinen waren meiner Meinung nach damals die ersten Philips Laufwerke mit der "Drehspultechnik" am besten. Funktionierte vom Prinzip her wie ein VU Meter. Die hatten auch noch richtige Glaslinsen zum fokussieren der Laserstrahlen

Ashampoo Snap 2019.03.23 20h40m44s 001

 

Die Test CD stammte auch von Philips. Sie waren echt stolz darauf das ihre Player alle Hürden meisterten. Ich habe zu der Zeit bei Philips 2 Lehrgänge besucht wo uns auch ausführlich erklärt wurde wie die Fehlerkorrektur und Spurhaltung funktioniert und wie man die Geräte richtig justiert. Da gab es je nach Gerät 5-7 Regler um einen Laser richtig zu justieren . Heute habe ich aber schon einiges vergessen, weil man es halt nicht mehr braucht

 

Leider verkamen mit der Zeit CD Player zu billiger Massenware  und Linsen waren aus billigem Plastik, von den Laufwerken ganz zu schweigen. Einstellungen waren auch nicht mehr möglich, also konnte man nur hoffen das man noch alle CDs abspielen konnte

Es freut mich auch, dass meine 20-jährige CDs noch keine Probleme beim Abspielen haben. Aber ich glaube, dass ich meine Home-DVDs langsam wieder duplizieren soll, bis es nicht zu spät wird.

0

Hier eine Seite, wo die 4 größten Fehler, beim reinigen einer Vinyl LP aufgelistet werden, https://www.vinylclean.de/2016/09/24/schallplatten-günstig-reinigen-die-vier-größten-fehler/

 

sind wieder interessante Beiträge

Wir haben doch immer interessante Beiträge, Janinez.😉😎😁

 

ich weiß es doch, sonst wäre ich hier schon längst wieder weg, dein Stock ist im Einsatz, bin seit gestern wieder im Berghaus

Cool, finde ich super👍😄

Dann wünsche ich dir viel Spaß und Erfolg.

 

Leider schneit es hier wieder seit gestern Abend und die Wiesen und Wege sind so nass, dass es keinen Spaß mach zu wandern und zu kalt ist es mir jetz auch - leider

0

In den 50er Jahren als die Schellackplatten Standard waren und bedingt durch die damalige Technik die dabei produzierten Nebengeräusche machte sich niemand Kopfzerbrechen über die Qualität der Wiedergabe. Es gab ja noch keinen Vergleich mit den späteren Medien.

Mit den nun gestiegenen Ansprüchen versucht man natürlich die nostalgische Schallplatte auf das Niveau der heutigen Musiktechnik zu bringen. Aber hier sind natürliche Grenzen gesetzt. Wer die physikalischen Eigenschaften einer Schallplatte kennt weis wovon ich rede. Ist die Struktur in den Rillen zerstört, sei es durch Kratzer oder Schmutz macht sich dies in der Wiedergabe bemerkbar. Zwar verfügen die modernen Abspieler über Filter die hier etwas bewirken können, aber es gehört einfach zu der Charakteristik einer Platte das der jetzt übliche Standard nur mit Abstrichen erreicht werden kann. Es war zu meiner Zeit üblich verschmutzte Scheiben Nass abzuspielen, das bedeutete ein paar tropfen Wasser in die Rille und das Ergebnis war perfekt.  In Ermangelung anderer Möglichkeiten machte sich keiner Gedanken über evt. Kalkablagerungen etc. Und das Knistern und Knacken war eben das Merkmal der Schallplatte. Es darf nicht vergessen werden das diese mechanisch abgetastet wird.  Und die Nadel des Trägers hinterlässt seine Spuren durch den direkten Kontakt mit der Rille. 

Bearbeitet 8 Monaten zuvor von Rupi

Salve: Rupi

Die Idee Schallplatten nass abzuspielen hatte Lenco in den 60er Jahren auch . Das System hieß Lenco Clean.. Das war quasi ein zweiter Tonarm der am Plattenspieler befestigt wurde, durch dem eine Reinigungsflüssigkeit auf die Platte floss. 

 

Das System hatte aber einen Nachteil. "Einmal Nass abgespielt, immer Nass abspielen". Die Bürste und die Flüssigkeit haben zwar Schmutz und Staub gründlich aus den Rillen geholt, aber diese verklebte Masse hat sich beim trocknen der Flüssigkeit in den Rillen wieder abgesetzt. Dadurch wurde das Rauschen und Knistern beim trocken abspielen um so schlimmer.

 

Außerdem war die ganze Sache überteuert und hat somit eigentlich nur Lenco genutzt. 

 

Hier ein Bericht vom HiFi Museum

 

Lenco Clean 

0

In meiner frühen Kindheit stand noch das alte Grammophon auf seinem Ehrenplatz. Eines Tages kam ein Plattenspieler ins Haus. Angestöpselt mit zwei Bananenstecker an den Röhrenempfänger war es nun möglich Schallplatten anzuhören ohne mit dem Ohr am Trichter sitzen zu müssen. Noch mit 75 Umdrehungen pro Minute kam da in original Mono eine neue Welt auf uns zu. Und niemand hat sich an den Knistern und Knacken gestört. Im Gegenteil. Was da aus dem Radiogerät auf LW, MW und später UKW kam war Qualitativ bedeutend schlechter.

Ich möchte betonen das ich aus meiner Kindheit unmittelbar nach Kriegsende spreche. Die Schallplatte ist im Grunde genommen das gleiche Medium geblieben. Die Signale werden in die Rillen als Unebenheiten gepresst und über einen Tonabnehmer mechanisch abgetastet. Das war bei dem Grammophon so und auch bei den späteren Geräten. Nur die Verstärkermethoden und Abtastsysteme modernisierten sich. Die jetzt auf CD angebotenen Nostalgieveröffentlichungen werden in aufwendigen Verfahren  digitalisiert und von störenden Nebengeräuschen befreit.

Wer die Pionierzeit der Schallplatte miterleben durfte empfindet die Nebengeräusche als liebgewonnene Erinnerung an früher.

Salve: Rupi

Wenn ich Platten höre, dann stören mich die typischen Nebengeräusche überhaupt nicht

0

@Wlanman, ich sollte dir doch Bescheid geben, wenn ich bei dem alten Plattenspieler, aus der Musiktruhe beigehen wollte. Das bin ich ja schon vor einigen Wochen (oder inzwischen Monaten), Bilder hatte ich auch schon gepostet.

Als ich den laufen ließ, ohne Vorverstärker, musste ich die Anlage gut aufdrehen, um überhaupt etwas zu hören. Ich habe da Chinchbuchsen angelötet, um den anschließen zu können. Der hat auch noch die Einstellung 75 Umdrehungen. 

Das Wechslersystem/Auflegesystem habe ich erst mal außen vor gelassen.

 

Bearbeitet 8 Monaten zuvor von Praktiker
Teilen:

Bitte Anmelden oder Registrieren