Ein neues Projekt am Start.
Hier entsteht ein Miniteich für Medakas.
Basis ist diese 90 Liter Mörtelwanne.
An der Umbauung bin ich gerade dran, entsteht komplett aus Palettenholz.
holst die Fische dann im Winter ins Haus?
Entweder das oder ich hänge einen kleinen Heizer rein.
Die Fische,.die da drin sind brauchen es sogar kalt im Winter. Wenn man die zu warm überwintert, werden sie unfruchtbar.
gefallen würden die mir auch
@joergbastelt ich habe gelesen, die vermehren sich "wie die Karnickel", also schnell und viel.
Wenn man sich den Preis für ein paar ansieht, dann muss man direkt an Koi Karpfen denken.
Das sollen auch Kannibalen sein. Aber für die Regentonne wären die perfekt, wenn die Mückenlarven fressen.
Der Preis relativiert sich, wenn man in Aquarianer kreisen unterwegs ist.
Die eine Sorte, die ich jetzt habe habe ich für 1€ pro Tier bekommen und die andere Sorte sogar geschenkt.
Kannibalismus ist bei Fischen weit verbreitet. Manche Fische fressen die eigenen Eier, manche die eigenen Kinder. Und dann gibt es sogar Arten, die legen extra Nähreier, um damit die Jungen zu versorgen.
ist ja interessant, muss mich mal einlesen, hab derzeit keine Fische mehr im Teich
Die Medakas sind halt auch für die Miniteiche so beliebt, weil sie von oben so tolle Farben zeigen.
Wie ist das denn mit dem Wasser? Nimmst du Brunnenwasser, Regenwasser oder Leitungswasser?
Was für Pflanzen im Wasser?
Wechselst du das Wasser regelmäßig oder filterst du es über eine Pumpe?
Mit so einem Zementkübel könnte ich evtl auch mit kleinen Fischen anfangen.
Das ist einfach Leitungswasser. Die Medakas sind was die Wasserwerte angeht ziemlich tolerant.
Das Wasser wird weder gefiltert nochnumgewälzt. Ist in so einem Miniteich kontraproduktiv. Wenn das Wasser eher steht, dann kann sich die natürliche Wärmeschichtung des Wassers ausbilden und die Fische können sich dich die für sie passende Zone aussuchen. Gerade wenn es so heiß ist oder etwas kälter ist das wichtig.
An Pflanzen habe ich jetzt eine Mischung aus Teichpflanzen und Aquarienpflanzen drin. Eher aus der Not geboren, was ich gerade zur Hand hatte.
Die Aquarienplanzen sind aber nicht winterhart, die kommen im Herbst raus.
An Teichpflanzen habe ich eine Nymphaea, eine Krebsschere, Blutweiderich und Tannenwedel drin.
Aus dem Aquarium Echinodorus, Wassernabel, Vallisnerien.
Bodengrund ist einfach eine Schicht Sand.
Was ist denn mit den Ausscheidungen der Fische und dem Sauerstoff im Wasser?
Machen die Ausscheidungen der Fische das Wasser nicht trübe und sauerstoffärmer?
Den Teich hab ich vor Jahren mal gebaut.
Aus 3 Europaletten und unten ist auch eine Mörtelwanne drin.
Mittlerweile sieht der so aus...
Ziemlich verwittert und vor allem ziemlich morsch. Da bin ich gerade dran, die Ecke neu zu machen. Die Paletten Teile werden abgerissen und ich baue was neues hin.
Entsteht aber auch wieder aus Palettenholz und Mörtelwanne.
Was ist denn mit den Ausscheidungen der Fische und dem Sauerstoff im Wasser?
Machen die Ausscheidungen der Fische das Wasser nicht trübe und sauerstoffärmer?
Sauerstoff kommt durch die Pflanzen und durch ganz leichte Bewegung an der Oberfläche durch Luftzug rein.
Aber stimmt, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen. Es macht Sinn, wie beim Aquarium, ab und zu etwas Wasser zu wechseln.
Trüb wird es aber nicht durch Ausscheidungen, eher durch Algen bei zu viel Sonne. Das schadet aber nicht.
Ansonsten ist es so, dass die Ausscheidungen der Fische wieder Nährstoffe für die Pflanzen ergeben.
Die Fische scheiden Ammonium bzw. Ammoniak aus. Das wird von Nitrosmonas-Bakterien zu Nitrit umgewandelt. Das wiederum wird von Nitrobakter Bakterien zu Nitrat umgebaut. Das Nitrat wiederum dient den Pflanzen als Stickstoff-Qulle, also Dünger.
Wenn dieses Gleichgewicht nicht stimmt, muss man das angereicherte Nitrat wieder verdünnen, sprich einen Teil des Wassers tauschen.
Meine Aquarien sind teilweise so dicht bepflanzt, dass ich sogar noch Nitrat als Dünger dazu geben muss.
Was man auch noch mit solchen Mörtelwannen machen kann...
Wer kennt noch die Urzeitkrebse aus den yps-Heften?
Artemia salina wird auch als Fischfutter, also Lebendfutter verwendet. Vor allem die frisch geschlüpften Nauplien sind beliebt für Jungfische in den ersten Tagen.
Hinterm Haus hab ich also eine 60 Liter Mörtelwanne mit Salzwasser befüllt. Eingestellt auf 3,5% Salzgehalt, dafür kann man einfach das Salz für Wasseraudbereiter her nehmen.
Um die Wasserwerte stabil zu halten kommt etwas Lehm und Magnesiumkalk dazu.
Im Keller hatte ich in einem kleinen Aquarium einen Daueransatz Artemia drin. Von dort habe ich ein paar Tiere entnommen und vor allem auch etwas Mulm für die Wasserchemie.
Jetzt tragen die in dem Kübel schon Eier. Der Entwicklungszyklus ist bei denen Recht schnell. Nach ca 1 Tag schlüpfen die Nauplien schon und nach 2 Wochen sind die schon erwachsen und produzieren die nächste Generation.
Aus einem so stabil laufenden Kübel kannan dann regelmäßig Fischfutter entnehmen. Aber auch so sind das interessante Tiere zur Beobachtung.











