Community

Photovoltaik oder M...
 
Teilen:
Benachrichtigungen
Alle löschen

Photovoltaik oder Mikro-KWK mit Brennstoffzelle (möglichst mit Wasserstoff)

19 Beiträge
2 Mitglieder
0 Likes
604 Ansichten
Praktiker
(@praktiker)
Beiträge: 3664
Berühmtes Mitglied Admin
Themenstarter
 

Hallo Community, 

Da ich mich auf Grund der vorherrschenden Krise, mit dem Ukraine Krieg und der Inflation gerne unabhängig machen möchte, von Gas und Öl, überlege ich auch, wie ich mich am besten rüsten kann.

Soll ich mir eine Photovoltaik Anlage auf's Dach bauen (lassen), oder vielleicht doch lieber eine Mikro KWK Heizung einbauen lassen, wobei ich die Mikro KWK vorzugsweise mit Brennstoffzelle und Wasserstoff betreiben wollte. Die Heizung könnte dann ruhig eine elektrische sein. Den meisten Strom im Haus braucht man wohl eh zum kochen, backen und heizen, evtl noch für Maschinen (Schweißgerät, Tischkreissäge usw). 

Zwei meiner Arbeitskollegen haben Photovoltaik Anlagen auf ihrem Haus und die produzieren an guten Tagen um die 50 kW und das finde ich schon krass. Ok, beim einspeisen ins öffentliche Netz gibt's nicht mehr so viel dafür, aber damit kann man noch leben. 

@holger_p hat ja schon über ein Balkonkraftwerk nachgedacht, ich würde halt nur etwas weiter gehen wollen. Die Technik ist vielleicht noch nicht 100%ig ausgereift, der Wirkungsgrad also noch nicht so hoch, wie man gerne hätte, aber wenn so eine Anlage mindestens 20 bis 25 Jahre etwa gleich viel Strom produzieren kann, natürlich abhängig von der Sonneneinstrahlung/ dem Wetter, dann wäre das schon eine gute Leistung. Nachteil wäre die ganzen Umbauarbeiten und die Anschaffungskosten von einigen 1000 Euro (ich denke mindestens 5000 bis 7000, alleine für's Material, eher noch mehr).

Bei der Mikro KWK mit Brennstoffzelle wären die Anschaffungskosten auch erst mal ziemlich bis sehr hoch, mit mindestens 15.000 bis 30.000 Euro, aber die Umbauarbeiten wären da wohl weniger. Der Wirkungsgrad wäre da wohl richtig gut, aber ich weiss nicht, wie lange die durchschnittliche Laufzeit/"Lebenszeit" von dem System ist, aber ich gehe da auch von 20 bis 25 Jahren aus.

Ein extra Stromspeicher würde wohl auch noch um die 10.000 Euro kosten.

Hättet ihr eine Empfehlung?

Unser Haus ist von 1979/80, komplett gemauert, Dachboden noch ungedämmt (steht im andern Beitrag), unsere Heizung ist eine Gasheizung, die aber erst ca 9 Jahre alt ist und die Wohnfläche ist insgesamt etwa 170 qm. Eine ganze Dachhälfte ist nach Süden ausgerichtet, so dass eine PV Anlage den ganzen Tag Sonnenlicht abbekäme, wenn keine Wolken da sind. Die "Dachs"-Heizung aus der Werbung, wird auch hier im Ort verkauft. 

 
Geschrieben : 19/07/2022 22:06
Holger_p
(@holger_p)
Beiträge: 1160
Nobles Mitglied Admin
 

@praktiker Die Überdachung habe ich gesehen, aber da willst Du ja keine Module drauf packen oder? Es gibt halbdurchlässige Module in Vollglas von Meyer-Burger, die kann man super als Balkon-Verkleidung benutzne und so ein spannen wie normale Glasverkleidungen für den Balkon. Sieht super genial aus, wenn man sowas bei neuen größeren Häusern verbaut. Aber besonders wirtschaftlich sind diese Module nicht - da kostet eins deutlich mehr als zwei normale Module.

Kirschbaum: Wenn der Kirschbaum die Garage verschattet, dann hat es keinen Wert.

 
Geschrieben : 24/07/2022 21:22
Praktiker
(@praktiker)
Beiträge: 3664
Berühmtes Mitglied Admin
Themenstarter
 

Wie ist es eigentlich mit Solar-Kollektoren? Kann man von denen auch eine gewisse Menge/Größe, ohne extra Genehmigung installieren? 

Bei PV Anlagen wird ja Strom erzeugt, den wir schon anderweitig für Geld beziehen. Bei Kollektoren wird Wärme erzeugt, die sonst meist mit Hilfe von Brennstoff (Gas, Heizöl, Holz), oder Strom (z.B. Wärmepumpe, Durchlauferhitzer) erzeugt wird. 

 
Geschrieben : 20/08/2022 2:15
Holger_p
(@holger_p)
Beiträge: 1160
Nobles Mitglied Admin
 

@praktiker Für Solarthermie brauchst Du keine extra Genehmigung. Aber einen Heizungsbauer, der Termine frei hat...

 
Geschrieben : 31/08/2022 21:02
Praktiker
(@praktiker)
Beiträge: 3664
Berühmtes Mitglied Admin
Themenstarter
 

@holger_p, da hätte ich vielleicht zur Not meinen Schwager, der zwar eigentlich Sanitär Installateur ist, aber der vielleicht in seiner Firma für mich terminlich etwas klar machen könnte.

Ich weiss zwar nicht, ob man den Großteil der jetzigen Gasheizung (Speicher, Ausdehnungsgefäß usw, außer halt die Gastherme) bestehen lassen könnte, aber da wüsste ja vielleicht mein Schwager besser bescheid.

 
Geschrieben : 31/08/2022 23:52
Seite 2 / 2
Teilen: