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Echo Show 10 folgt ...
 
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Echo Show 10 folgt dem Nutzer  

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Und noch eine Interessante Neuheit von Amazon - Echo Show 10 hat ein bewegliches Display und kann so dem Nutzer folgen. So bleibt der Nutzer immer im Bild. Und noch interessanter - die Lautsprecher drehen sich auch mit. Mir fehlt langsam das Kleingeld 😉 für alle diese neuen tollen Sachen.

 

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2 Antworten
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@Dim, sind etwa die beiden Sachen, Echo Show 10 und die Ring Kamera von Amazon? 

@praktiker Jawohl

immer verrücktere Sachen gibt es - (Ironie) wie konnten wir nur so lange ohne dem Zeug leben?

@Janinez Mir fehlen immer noch weitere Sachen: ein Fernseher, der immer vor mir fährt oder ein Kühlschrank, der das Fleisch direkt auf Grill schmeißt. Und viele-viele weitere. Wir Leute sind richtig faul geworden.

jetzt aber... wenn du dich gar nicht mehr bewegst, schmeckt dir auch das Essen nicht mehr - obwohl, in Zukunft bekommen wir eine Tagesration Pillen - fertig

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Auf der einen Seite sind viele dieser Gadgets megacool, aber auf der anderen Seite machen sie mir langsan Angst. Deutlich vor 1984 geboren gehörte die Schreckensvision aus dem gleichnamigen Roman durchaus zu dem, was nicht erstrebenswert war. Die Volkszählung von 1987 warf bereits ihre Schatten voraus, denn die sollte eigentlich 1983 stattfinden. Aber da gab es massive Proteste und ernsthafte Datenschutzeinwände, so dass man dann erst 1987 wieder zählte...

Und jetzt? Der große Bruder aus 1984 ist eine Lachnummer gegenüber dem Überwachungspotential, das die modernen Gadgets bieten. Wir nutzen sie freiwillig und die Daten bekommt kein Staat, sondern Firmen.

Und da ist das Problem.

  1. Diese Firmen sind allesamt ausländische Firmen, die sich mit deutschem/europäischem Datenschutz sehr schwer tun. Teilweise ignorieren sie sogar die (meist laschen) gesetzichen Vorgaben ihres Heimatlandes Defakto passiert mit den Daten am Ende fast alles, was möglich ist. Der Datenschatz weck Begehrlichkeiten und die Daten fließen irgendwann einmal in Kanäle ab, wo man sie nicht sehen will.
  2. Diese Firmen haben Ihren Sitz in Staaten, in denen es üblich ist, dass der Staat auf diese Daten zugreifen kann, wenn er es will. Und da spielt es keine Rolle, ob wir von China oder den USA reden. In beiden Ländern sind die Daten von Bürgern aus Drittländern quasie "vogelfrei". Der "Cloud Act" der USA steht den rechtlichen Möglichkeiten, die sich der chinesische Staat vorbehält, in nichts nach.

Und wer jetzt meint, der Holger übertreibt masslos: Facebook hat im Streit mit den irischen Datenschutzbehörden jetzt offen gedroht, den Europa-Betrieb einzustellen, wenn sie keine Daten mehr in die USA transferieren dürften. Und das dürfen sie nicht - die letzte rechliche Grundlage ist vom EUGH gekippt worden. Den Privacy-Shield gibt es nicht mehr, denn der "Cloud Act" auf US-Seite gewährt US-Nachrichtendiensten weitreichende Durchgriffsrechte. Der einzige Ausweg sind sogenannte Standardvertragsklauseln. Das sind vereinfacht ausgedrückt individuelle Datenverarbeitungsverträge. Auf die beruft sich auch Facebook. Allerdings hat Facebook mit keinem Nutzer einen solchen Vertrag geschlossen. Noch blöder (für Facebook): Ein Vertrag nach Standardvertragsklauseln kann gar nicht mit Verbrauchern (Nutzern) geschlossen werden. Das alles interessiert aber eine Firma, die selbst die laschen Datenschutzvorgaben der USA nicht einhält, eher gar nicht. Bislang haben sie deswegen 5 Milliarden US-Dollar gezahlt und das sind vermutlich Peanuts im Vergleich mit dem Profit, den sie durch diese Rechtsverstöße gemacht haben

Die "Drohung" von Facebook ist auch keine Drohung - die Einstellung des Dienstes in Europa wäre für Facebook ein GAU, der die Firma Milliarden kostet. Konsequenterweise müßte die EU mal den Laden für ein paar Wochen dichtmachen, um zu zeigen, dass Datenschutz auf dieser Seite des Atlantiks sehr ernst genommen wird.

 

Gruß Holger

was aber von beiden Seiten sicherlich tunlichst vermieden wird

@Janinez: Leider ist das so. Es wäre eigentlich mal ganz gut, den Laden für ein paar Tage wegen "Uneinsichtigkeit" zu schließen. Auch um allen Anderen, die europäische Gesetze ähnlich ignorieren, den Ernst der Lage zu zeigen.

@holger_p Ich sehe das auch so, bin aber berufsbedingt auf diese Datenkraken angewiesen. Und die erlauben sich alles, ohne dafür zu haften. Gestern waren zum Beispiel alle meine Facebook-Inhalte nach 2012 einfach verschwunden, auch alle Freunde etc. Mein Facebook-Link heißt jetzt plötzlich auch anders. Und das nur, weil ich das Passwort geändert habe. Ich habe gedacht, wie immer kann ich einen Tag warten und dann ist alles da. Aber nichts passierte. Eben habe ich eine Support-Anfrage an Facebook gestellt. Mal sehen, was daraus wird.

@Dim

Ja, die sitzen auf einem sehr hohen Ross. Der einzelne Nutzer ist ein "Nichts", weil bei deren Geschäftsmodell macht es nur die Masse der Nutzer.

@holger_p Das sehe ich auch so. Bis jetzt gibt es keine Rückmeldung und es läuft weiterhin nicht richtig. Mir ist es interessant, wie groß deren Kunden-Support-Abteilung ist.

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