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Solarlampen selber ...
 
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Solarlampen selber bauen, Teil 2, zusammenbauen und auf die Steine aufbauen.  

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Hallo Community,

hier der versprochene 2. Teil meines Solarlampen-Projektes. Im ersten Teil habe ich euch gezeigt, wie ich die Einzelkomponenten gefertigt habe und jetzt folgt der „Endspurt“.

Der Zusammenbau:

Angefangen bin ich mit dem oberen Teil der Solarlampe. Zunächst habe ich eine Seite der Acrylrohr-Hülse in die eine Aluminiumrohr-Hülse reingesetzt, etwa 5 mm weit. Mit einem Lineal habe ich zum einen geschaut, ob die Hülse gerade draufsitzt,

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wie man sehen kann, ist der Spalt links etwas schmaler, als rechts und zum anderen habe ich nachgemessen, ob/dass die Acrylrohr-Hülse rundum etwa gleich weit rausschaut, etwa 35-36 mm.

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Bevor ich im Anschluss die Elektronik reingesetzt habe, habe ich noch die gelötete Seite der Platine und die blanken Pole der Photovoltaikzelle mit etwas Powertape abgeklebt, damit die nicht mit anderen leitenden Teilen in Berührung kommen und so einen Kurzschluss erzeugen.

Vor dem einsetzen der Scheibe mit der Elektronik, habe ich auf den Rand der Acryl-Hülse, in der Alu-Hülse rundum einen feinen Strang Montagekleber aufgetragen, zum verkleben und abdichten und habe dann die Scheibe vorsichtig eingesetzt und angedrückt.

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Als nächstes musste ich den Batteriehalter mit dem Akku vorsichtig, aber vollständig einsetzen, so dass ich die Photovoltaikzelle sauber komplett auflegen konnte, mit gleichem überstehendem Maß ringsherum und anschließend mit Heißkleber an 4 Stellen rundum „anheften“.

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Nach abkühlen der ersten Punkte habe ich dann rundherum komplett mit Heißkleber die Photovoltaikzelle angeklebt.

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Jetzt ging es an den unteren Teil. Zunächst habe ich die Alu-Hülse, die unten drauf sollte, schon mal mit dem „Installationsbügel“ prepariert. Dafür habe ich den Bügel so weit reingesetzt, wie er später auch sitzen soll und habe mit einem 2 mm Bohrer, etwa 1 cm von der Unterkante der Alu-Hülse und möglichst mittig des Bügels, durch die Alu-Hülse und den Bügel gebohrt und in der Mitte des Bügels habe ich ein 4 mm Loch gebohrt, für die Schraube, mit der ich später die Solarlampe auf den Stein befestige.

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Auf der Oberseite des Bügels habe ich Markierungen gemalt, um den Bügel beim montieren der Lampe richtigum reinzusetzen.

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Der Bügel musste jetzt wieder entfernt werden, für den weiteren Zusammenbau.

Jetzt konnte ich auch die untere Alu-Hülse auf den unteren Teil der Acryl-Hülse setzen.

Diesmal habe ich mit dem Lineal aber nur rundum den Abstand zwischen den Alu-Hülsen gemessen, den ich versucht habe, bei 30 mm zu halten.

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Nun musste ich nur noch den unteren Boden einsetzen. Bei der Scheibe, die unten eingesetzt wurde habe ich noch das Mittelloch mit kleinen Stücken weißes Isolierband zugeklebt, damit auch Nachts kein Licht direkt unterhalb der Solarlampe den Stein anleuchtet. Wieder folgte das Prozedere mit dem Montagekleber vor dem einsetzen der Scheibe.

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Sicherheitshalber habe ich die fertigen Solarlampen über Nacht stehen lassen, damit der Montagekleber durchhärten konnte.

Um die Löcher für die Montage der Solarlampen leichter bohren zu können, habe ich ein Art Schablone gebastelt, aus einer Alu-Hülse mit einem Bügel.

Die Installation/Montage:

Mit der Schablone habe ich die Position auf dem Stein gesucht, wo die Solarlampe möglichst im Lot steht und habe dann noch das Loch/die Bohrung markiert.

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Mit dem Bohrhammer habe ich das Loch gebohrt und anschließend den Bohrer noch wieder mit Wasser gekühlt, weil er durchs bohren im Naturstein ziemlich heiß wurde.

Die Bohrstelle habe ich nur mit Handfeger saubergemacht, bevor ich den Dübel reingesetzt habe.

Natürlich habe ich nur den Bügel zuerst angeschraubt, aber nur so fest, dass ich noch die Solarlampe aufsetzen und anschrauben konnte.

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So bin ich mit allen Solarlampen verfahren, für unseren Weg waren das 7 Stück.

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Auf der linken Seite habe ich 4 Solarlampen aufgebaut und auf der rechten Seite 3 Stück. Die Feldsteine, auf die ich die Solarlampen aufgebaut habe, waren etwas größer, als die anderen Feldsteine, damit die etwas hervorstechen.

Dass die auch Nachts funktionieren zeigt das folgende Bild.

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Hier auch noch mal von der Straßenseite aus fotografiert.

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Ich bin gespannt, wie es euch gefällt. Ich hoffe, dass Ergebnis macht für euch das lange HowTo wieder wett und ihr verzeiht mir den langen Weg bis hierher.

Natürlich bin ich für jegliche Resonanz, egal ob positiv, oder negativ absolut offen.

Wenn ihr irgendetwas habt, was ihr vielleicht anders gemacht hättet, lasst es mich bitte wissen, nur so kann ich es beim nächsten mal besser machen.

Viele Grüße

Euer Praktiker

 

 

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2 Antworten
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Meine Resonanz ist eindeutig positiv. Das Ergebnis sieht sehr gut aus. 👍👍👍

@dim, vielen Dank. Ich hatte auch viel ausprobiert/getestet, aber so fand ich das Endergebnis auch am besten/schönsten.

@Praktiker Ich würde sicherlich bei Dir so eine Lösung für meinen Garten bestellen... Wenn ich einen hätte. Handmade ist immer super! 👍

@dim und hält im Idealfall einige Jahre länger, als die günstigen aus dem Baumarkt.

@Praktiker Da bin ich mir sicher

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Leider hat sich jetzt, nach fast einer Woche mit ziemlich viel Regen das Hauptproblem gezeigt, nämlich die mangelnde Dichtigkeit. 

Die erste(n) Lampe(n) hat (haben) ihren Dienst quittiert, weil Wasser in die Elektronik eingedrungen ist.😢🤔

Leider hab ich auf die Schnelle keine Idee parat, wie ich die Solarzelle/Photovoltaikzelle absolut dicht auf die obere Alu-Hülse draufkriegen kann/soll, da aussen rundum nur etwa 2 mm +/- überstehen und damit kaum Spielraum zur Verfügung steht.

Hat vielleicht einer von euch eine gute Idee, wie ich das Problem lösen kann? Ich habe schon einige Komplimente zu unserem neuen Blumenbeet/Vorgarten bekommen. So etwas macht einen natürlich noch stolzer auf die Arbeit und das Ergebnis.👍😄

 

@praktiker

Eine Idee wäre sie mit Silikon abzudichten. Siehe:

Und das "Ein Jahr Update":

@Rudi, dass war auch meine 1. Idee, aber 1. hatte ich kein "frisches" Silikon (muss ich noch holen) und 2. hab ich leider, wie erwähnt, nur sehr wenig Platz, da die Gehäuse auch komplett selbstgemacht sind. 

Hast du mein HowTo durchgelesen und die Bilder gesehen? Wenn ich beim Baumarkt eine kleine Tube Silikon finden kann, dann klappt es ja damit vielleicht. 

@praktiker

Das HowTo hab ich glaube ich noch nicht gelesen, zumindest nicht in gänze.

Alternative wäre es eine Folie draufzukleben, aber das wird nicht lange halten. Die 3. Möglichkeit wäre es die Elektronik komplett zu beschichten (Conformal Coating), geht wohl sogar mit Nagellack. Das hätte sogar den Vorteil das auch Kondenswasser keinen Schaden anrichten kann.

Und was helfen kann ist das eindringendes Wasser einen definierten Pfad und Abfluss hat. Denn Kondensat kommt immer rein, ausser es komplett vergossen. D.h. das die Kabel z.B. eine Schlaufe bilden, so dass entlangfließendes Wasser an der Schlaufe heruntertropfen kann, und nicht auf die Elektronik kommt.

Vielen Dank @Rudi, dass bringt mich schon weiter. Das waren jetzt hilfreiche Tipps, mit denen ich es eigentlich schaffen sollte, die Lampen dicht zu kriegen. 👍😄

Gestern Abend hab ich von Toom Baumarkt erst mal 2 Tuben Klebe-/Dichtstoff, 2 Kartuschen Silikon und 1 Rolle Isolierband geholt. Mit dem Isolierband werde ich wohl zusätzlich die Solarzelle mit der Alu-Hülse verbinden. Ich hoffe, dass es reicht, wenn ich den Klebe-/Dichtstoff aussen ganz fein AUFTRAGE zwischen Solarzelle und Alu-Hülse.

@praktiker

Am besten das Silikon wie im Video vom BigClive auf die Solarlampe auftragen. Damit kann definitiv kein Wasser mehr eindringen. Klebt man die Zelle nur in den Rahmen, kann Wasser in der Ritze stehen bleiben und mit der Zeit ins innere Dringen.

@Rudi, ein richtiger "Rahmen" ist da nicht vorhanden, bei meinen Solarlampen. Ich hab die Solarzelle wirklich nur auf die Hülse geklebt. Nur der Heißkleber hatte die Solarzelle auf der Hülse gehalten, sonst nichts. Ich habe keinen Rahmen und meine Solarzellen sind Rund, nicht Quadratisch.🤔😉😢😏

Deshalb kann ich wohl nur bedingt meine Solarlampen so abdichten, wie es big clive macht. Hier nochmal ein Bild von meiner Solarlampe.

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Auf dem ersten Bild ist Links die Solarzelle mit dünnem Strang Heißkleber befestigt.

Zweites Bild während des Aufbaus, auf dem Stein.

Drittes Bild vor dem aufkleben der Solarzelle, auf die Hülse.

 

Ich könnte evtl die Fläche mit den Kontakten, auf der Unterseite der Solarzelle mit Silikon bestreichen und dann vielleicht einen Strang Silikon auf die Kante der Alu-Hülse, bevor ich die Solarzelle draufsetze, aber ob das sauberer ist, wage ich zu bezweifeln. 

Kann/Soll ich die kleine Platine komplett mit Silikon bestreichen, dass die absolut Luft- und Wasserdicht ist? Den weißen Plastikboden kann ich jetzt zumindest mit Silikon einkleben. Der Montagekleber hatte sich wohl durch das Wasser "aufgelöst".

 

Du hattest ja auch Folie erwähnt. Kann man evtl Frischhaltefolie über die Solarzelle, bis etwas unterhalb des Randes legen und darüber zusätzlich Isolierband kleben?

@praktiker

Ah, die Solarzelle steht also über? Dann brauchst du die natürlich nicht von oben mit Silikon abzudichten. Vorausgesetzt, das Modul ist in sich wasserdicht. Dann frage ich mich aber, wie die Lampe überhaupt absaufen konnte, da kann Wasser ja nur am Leuchtring (dem Plastikteil) Eingedrungen sein. Wenn die gesamte Elektronik sich aber im oberen Alurohr befindet, und das untere Rohr einen Ablauf hat, dürfte nur noch Kondenswasser ein Problem sein.

Oder der Heißkleber ist nicht Wasserdicht und Wasser läuft an der Unterseite der Solarzelle zwischen dem Kleber ins innere.

@Rudi, Bingo, der Heißkleber hatte nicht dichtgehalten und Ablauf ist auch nicht vorhanden. Das Loch im Boden, vom Zentrierbohrer der Lochsäge hatte ich zugeklebt, weil ich es dicht haben wollte.

@Rudi, ich habe gestern Nacht die erste Solarlampe komplett neu abgedichtet und verklebt, diesmal mit Silikon.

Sieht jetzt zwar "bescheiden" aus, aber hält hoffentlich vernünftig dicht, bzw bleibt hoffentlich trocken. 

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