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Wie kann ich einen Drucker via USB an mehreren Computern nutzen  

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Hallo zusammen, ich habe da ein ernstes Problem:

Wir haben drei Computer und einen Drucker. Der Drucker (ein Epson-SW-Laser mit sowohl einem Parallel-, als auch einem USB 2.0-Anschluss) war bisher via zwei Parallel-Port-Umschaltern mit den drei Computern verbunden. Nach Modifikation eines der drei Computer musste ich dort einen separaten LPT-Port installieren weil das neue Mainboard keinen mehr hatte. Nach einiger Zeit machte diese Verbindung so viele Probleme, daß ich den modifizierten Computer mit dem Drucker via USB-Kabel direkt verband. Die anderen beiden Computer arbeiteten mit dem (nunmehr einen) Belkin-Parallelport-Umschalter weiterhin ohne Probleme.

Jetzt - nach jahrelangem problemlosen Betrieb - macht einer der anderen beiden Computern die gleichen Probleme. Nun stellt sich mir die Frage: Wie kann ich den Drucker an drei Computern via USB betreiben? Welche Hardware brauche ich dazu?

Eine Lösung wäre, jedem PC seinen eigenen Drucker zu geben. Was ich für übertrieben halte und deswegen ausschließe. Die USB-Umschalter die ich im Netz gefunden habe, sind nur für den Anschluß von Maus, Tastatur und Monitor gemacht.

Wer kann mir weiterhelfen?

Nobody is perfect

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9 Antworten
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Wenn alle Rechner im gleichen Netzwerk laufen wäre wohl ein kleiner Printserver die günstigste möglichkeit.

Den Drucker über USB ins Netzwerk zu integrieren

Print-Server

Elektronik funktioniert mit Rauch. Denn wenn der Rauch raus kommt funktioniert die Elektronik nicht mehr!

Das heißt also, ich müßte die drei Computer zu einem Netzwerk zusammenfassen. Der Drucker wird dann irgendwie integriert. Richtig?

Mit Netzwerktechnik habe ich noch keine Erfahrung, damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Funktioniert das so ähnlich wie der SCSI-Bus?

Das ist gar nicht so schlimm. Die Rechner sind doch bestimmt alle über einen Router mit dem Internet verbunden. Ist ja heute Standard. An den Router schließt du auch den Printserver an Über die  mitgelieferte Software ( Muss auf jedem Rechner installiert werden ) wird der USB Drucker dann zum Netzwerkdrucker

Vielleicht hilft dir die Grafik aus der Anleitung ja weiter. Wenn es Probleme bei der Einrichtung gibt sind wir garantiert behilflich

 

 

Ashampoo Snap 2018.10.28 18h18m35s 001
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Themenstarter

Auf dem Bild sieht alles so einfach aus. Die Idee gefällt mir. Danke

Nobody is perfect

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Wie es aussieht, ist der Drucker nicht besonders frisch (Parallel-Schnittstelle). Die aktuellen Drucker haben am meisten WLAN und können direkt angesprochen werden. In Deinem Fall ist die Drucker-Freigabe die einfachste Lösung (Win 10 und Win 7) . Dafür müssen alle Rechner in einem Netzwerk laufen und der Rechner mit dem Drucker muss an bleiben.

Eigentlich nicht, Dann ist der Drucker doch von jedem Rechner übers Netzwerk erreichbar . Ist ja dann auch nichts anderes als ein Wlan Drucker. Jedenfalls bei den von mir eingerichteten Printservern war es nie der Fall .

Sorry, falsch verstanden, aber da würde ich lieber zu der Netzwerklösung greifen bevor ich einen Rechner immer laufen lasse

Wenn ich mir die eigentlich nicht so hohe Kosten für einen Printserver und einen nicht ganz frischen Drucker überlege, würde ich lieber direkt in einen guten WLAN-Multi investieren und alle diese Probleme vergessen.

Stimmt schon, aber da es sich um PCs handelt muss er wohl da auch noch Wlan nachrüsten

Sogar wenn PCs keinen Wlan haben, würde ich mit lieber das Geld für den Printserver sparen und lieber in einen neuen Multi  oder einen Laser investieren. Ein kleines Beispiel: Farblaser Brother HL-3152CDW mit integriertem Print-Server und WLAN ab 170 Euro. Diesen kannst Du sogar mit dem Handy nutzen. Es gibt sicherlich auch günstigere Beispiele. Sonst kann man ruhig sogar bei einem Nadeldrucker  bleiben und weiterhin in die Mammutsforschung investieren, was für uns Retro-Fans sicherlich eine feine Sache ist.

Nichts gegen Nadeldrucker. Gut, führ den Privathaushalt heute nicht mehr sinnvoll. Aber in Betrieben werden sie noch viel genutzt. Sie sind robust und die Druckkosten sind extrem niedrig. Besonders bei Durchschlag und endlos Formularen gibt es keine Alternative. Und die werden noch in vielen Institutionen genutzt . Auch wir haben für unsere Aufträge nur Nadeldrucker gehabt, weil es drei Seiten Durchschlagpapier waren. Also veraltet sind sie noch nicht

Das war wirklich ein Beispiel für Privathaushalt. Ich sehe auch so, dass die Nadeldrucker in einigen Bereichen berechtigt sind uns sich tatsächlich lohnen.

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Also da gibt es eigentlich nur zwei sinnvolle Lösungen und beide benötigen ein Heimnetz, in dem alle Rechner per LAN oder WLAN sind:

1. Neuer Drucker mit eingebautem Printserver, als Netzwerkanschluss. Das ist sicherlich das einfachste in der Installation

2. Ein einfacher Printserver. Kostenpunkt 50 Euro und wenn der Drucker die Grätsche macht (alter SW Laserdrucker, kann ja auch mal kauptt gehen), dann ist das Ding überflüssig. Wer etwas mehr Lust am bastel hat, nimmt einen Raspberry PI als Printserver. In der Anschaffung etwas teurer (mit Netzteil und Speicherkarte ca 60 Euro) und man braucht etwas Lust am Basteln. Dafür ist der wiederverwendbar, wenn der Laserdrucker kaputt geht.

 

 

Raspberry klingt gut, damit habe ich mich allerdings noch nicht beschäftigt. Wenn du in meiner Nähe wohnen würdest, dann könntest du mir sicher diese Technik nahe bringen. Ich fürchte allerdings, daß das nicht der Fall ist.

 

Ich spiele mich mit dem Gedanken, mir einen neueren Drucker mit Netzwerkanschluß und USB zuzulegen. Aus den vorhandenen PCs und meiner FritzBox baue ich ein Heimnetzwerk auf. Und den Computer, der aus Datensicherheitsgründen alleine bleiben soll, den schließe ich via USB-Kabel direkt an.

 

Jetzt muß ich das alles nur noch umsetzen.

Also ich wohne im Norden Osnabrücks, in Wallenhorst. Der Ort ist ja bekannt für seinen Glühwürmchenkreisel, für den ja sagenhafte 10.000 Euro Steuergelder "verschwendet" wurden.

Wenn Du eine Fritzbox hast, kannst Du evtl. auch als Printserver nutzen. Einige Boxen wie z.B. die 7390, 490 oder 7590 können das. Nun weiß ich nicht, welche Du hast. Falls Du Dir eine neue kaufst, dann schau danach, ob sie es kann. AVM hat auch schöne Anleitungen, wie man das alles einrichtet:

https://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7390/wissensdatenbank/publication/show/12_USB-Drucker-an-FRITZ-Box-als-Netzwerkdrucker-einrichten/

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Themenstarter

Danke für den Link. 👍 

Ich habe die 7390. Toll was die alles kann.

Nobody is perfect

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Themenstarter

Ich habe jetzt ein Heimnetzwerk eingerichtet, und den Drucker via USB freigegeben. Genial - ich kann jetzt sogar über WLAN drucken.

Vielen Dank nochmal für die tollen Tipps.

🌻 🌻  🌻  🌻  🌻 

Nobody is perfect

Freut mich für Dich, dass es am Ende so einfach und ohne Neuanschaffungen geklappt hat. Danke für die Rückmeldung.

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Seit drei Tagen habe ich keinen Zugriff mehr auf mein Heimnetz. Ich schreibe gerade von einem Notebook aus. Mein Hauptrechner hat keinen Internetzugang mehr, und ich weiß nicht warum. Die MS-eigene Netzwerkdiagnose kann auch nicht helfen. Ich bereite jetzt eine Neuinstallation vor.

Nobody is perfect

Mit der Neuinstallation warte lieber noch, bis zumindest Holger_p sich gemeldet hat.

Stecker vom LAN Kabel sind alle fest drin? Bei mir war nämlich gestern einer lose.

Hast du den Router schon neu gestartet und noch den selben Anbieter? Ist dein Netzwerkadapter auch noch i.O.?

Zeigt die Netzwerkdiagnose gar nichts an? Bei mir kam gestern die Meldung, dass Telefonkabel und LAN Kabel gleich aussehen, nur der Stecker vom Telefon kleiner ist.

 

 

Genau - warte lieber noch, bis zumindest Holger_p sich gemeldet hat.

Viele Fritzboxen habe in den letzten Tagen ein neues Firmware-Update erhalten. Da ich keine habe kann ich nicht sagen ob das automatisch passiert oder ob man sie manuell  einspielen muss .

 

Ich würde die Fritzbox erst mal eine Minute vom Stromnetz trennen und dann wieder einstecken. Ansonsten mal diese Möglichkeit an jedem Rechner testen

 

https://blog.it-prosec.de/der-ipconfig-befehl-im-ueberblick/

Hallo Rupi,

aber vom Notebook hast Du vollen Zugriff auf das Internet und auf die Box?

Erste gute Idee ist immer der Neustart der Fritzbox. Also stromlos machen, ein paar Sekunden warten (damit auch alle Kondensatoren entladen sind) und wieder Strom drauf. Bei PCs mit Windows 8 oder 10 sollte man zusätzlich einen NEUSTART machen. Also nicht ausschalten, wieder einschalten, sondern explizit NEUSTART auswählen.

Ansonsten die üblichen Maßnahmen: Kabel an beiden Enden einmal rausnehmen und neu einstecken und darauf achten, dass es hörbar einrastet. Wenn ein anderes Kabel zur Hand ist, kann man auch das mal ausprobieren. Manche Kabel gehen einfach im Laufe der Zeit, besonders vierbeinige oder gefiederte  Mitbewohner im Haus sind.

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Themenstarter

Update

Ich hatte folgendes Problem: Meine Fritzbox 7390 schaltete zeitweise die Lan-Leitungen ab. Nur ein Reset hat diese Situation beendet. Allerdings wurden die Zeitabstände, wo die Leitungen abgeklemmt waren immer kürzer. Nachdem ich auf meinem Hauptrechner auch einen DLL-Defekt festgestellt habe (ich konnte keine Wiederherstellungspunkte ansprechen), habe ich mich zu einer Neuinstallation entschlossen.

Also Datensicherung und dann alte HDD raus und eine neue rein. Windows 10 drauf, Treiber bei Bedarf nachgeladen und mich dann mal langsam an die neue Situation gewöhnt. Der Umstieg von 7 auf 10 ist schon heftig. Und dann kam der nächste Morgen...

Und wieder kein Lan. Also wieder resetten... Seither läuft es wieder (klopf auf Holz - und nicht verschreien).

 

Die Firmware ist laut Fritzbox aktuell. Die Lan-Kabel sind offensichtlich in Ordnung, ich werde sie jetzt allerdings rein prophylaktisch erneuern. Was ich nicht verstehe, ist daß die Lan-Anschlüsse nicht funktionieren, während das Wlan funktioniert. 🙁

 

Nobody is perfect

Bei mir war es bisher immer umgekehrt, zeitweise fiel das WLAN aus, während das LAN noch funktionierte.

Ich hab auch die 7390, aber seitdem ich auch den neuen Router von Deutsche Glasfaser habe, hab ich noch kein Problem wieder gehabt. Die Fritzbox ist jetzt nur noch für Telefon da, da Internet schon über Glasfaser läuft.

 

Lucky Praktiker... 

Unser Ort hat noch kein Glasfaser.

Und die bauen hier im Emsland noch weiter aus.

Geld dafür gibt's wohl vom Staat, für die Gemeinden.

 

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Themenstarter

Update

 

Nachdem die Connect-Probleme nicht abrissen, habe ich mir einen neuen Router besorgt. Jetzt sorgt der AVM 7590 für den Kontakt zur Welt.

Mittels zweier 1750-Repeater hat mein Haus jetzt ein Wlan-Mesh. Das habe ich mir eingebildet, weil unsere Radiowecker jetzt mit Wlan laufen.

 

Die PCs sind mit neuen CAT6 LAN-Kabeln verbunden. Natürlich hat jedes Kabel eine andere Farbe.

 

Und jetzt funktioniert das Drucken über den Router bisher problemfrei. Ich vermute einfach mal, daß der alte Router einfach schon zu alt war für die neue Technik. Und ich drücke mir die Daumen, daß ich alles richtig gemacht habe. 😊

Nobody is perfect

Ich drücke Dir auch die Daumen. Auch als Fritz!Box-Fan. Das ist ein tolle Installation.

Danke. Ja - die Fritz!Box 7590 ist ein schönes Teil. Tolle Ausstattung und viele Möglichkeiten.

Den Unterschied zwischen den bisher eingesetzten Repeatern 310 und 450 mit den 1750er Mesh-Repeatern kann ich nur erahnen. Ich habe den Eindruck, daß die Internetradios sich schneller als bisher mit dem Router verbinden. Auch die Laptops laufen m.E. flüssiger.

Kann natürlich auch Einbildung sein. Bin halt einfach nur begeistert weil derzeit alles läuft.

Ich habe ja auch seit einige Zeit eine 7590 mit 1750 Mesh Repeater im Einsatz. Das WLAN ist in der Tat deutlich besser als bei früheren Modellen. Aber eben nur besser - noch nicht richtig gut.

Mir ist z.B. nicht klar, warum die Empfangsverhätlnisse für "normales" WLAN und das Gastnetz nicht identisch sind. Und das Gäste-WLAN schon zweimal hing, während das normale WLAN weiter lief. Und ja, der eine Etage über der Fritzbox stehende WR ND841 von TP Link liefert trotz Richtantennen (in die Horzontale) das bessere Signal. Die billigen 841er sind echt unglaublich...

Die Kiste kann sehr viel und fast alles ist einfach konfigurierbar. Vieles läuft dank aktueller Firmware besser als mit meinem "alten Router, einem W200V von TP-Link. Aber die 7590 ist immer noch eine typische AVM Lösung: Kann alles, aber nichts richtig. Mir wäre eine Lösung mit einer Bintec be.ip+ und passenden Access Points lieber. Aber die Access Points von Bintec sind mir dann doch für den Privathaushalt zu teuer und die be.ip+ selbst kann kein 5GHz Wlan.

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