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Echo Dot (3. Generation) für meine Mutter  

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Hallo Leute,

beim Amazon Prime Day habe ich auch für meine Mutter einen Echo Dot (3. Gen.) gekauft, den ich ihr entweder zum Geburtstag, oder zu Weihnachten schenken will.

Einige Zeit, nachdem ich meinen ersten Echo Dot gekauft hatte und meiner Mutter erklärt hatte, wie der funktioniert, hatte sie es auch versucht und es sogar geschafft. Seitdem hört sie gerne, wenn ich nicht da bin, mit Alexa Blasmusik. 

Um ihr eine Freude zu machen, so dachte ich zumindest, hatte ich ihr deshalb zuerst einen Google Home Sprachassistenten gekauft, mit dem sie aber nicht so klar kam. Weil sie ihn deshalb gar nicht mehr benutzen wollte, habe ich den für mich genommen. Jetzt habe ich den Echo Dot für nur ca 20 € gekauft, weil ich denke, dass sie damit besser klar kommt und ihn vor allen Dingen auch benutzt. Vorher hätte sie immer sagen müssen "Hey Google, ...." und das klappte bei ihr nicht so gut. Mit dem Echo Dot braucht sie nur noch sagen "Alexa, ...." und das kriegt sie hin, wie sie schon einige male bewiesen hat.

Meine Geschwister haben zwar bedenken bei den Sprachassistenten, wegen möglicher "Spionage", weil die ja immer "zuhören", um Fragen und "Befehle" zu erwarten, aber in der Nähe der Sprachassistenten werden ja keine sensiblen Daten erzählt/ausgesprochen.  

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3 Antworten
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Ich finde das wird ein super Geschenk, das Deiner Mutter gefallen wird. So kann sie selbstständig etwas machen, das ist für ältere Menschen, die sonst bei vielem auf Hilfe angewiesen sind, ein tolles Gefühl.

Bedenken wegen Datensicherheit: Ja, man hat grundsätzlich ein ungutes Gefühl und mir gefällt es grundsätzlich nicht, wenn in immer mehr Geräte der Alexa oder Google Sprach-Assitent eingebaut wird. Zumal das alles amerikanische Firmen sind, deren Produkte ganz streng betrachtet in Europa gar nicht mehr verkauft/genutzt werden dürfen. Der EugH hat im Sommer konsequenterweise das "Privacy Shield" Abkommen für null und nichtig erklärt, weil in den USA der "Cloud Act" die persönlichen Daten von Nicht-US-Bürgern quasie für vogelfrei erklärt und der Staat (USA) das Recht auf jederzeitigen Zugriff hat. US-Bürger können dagegen Rechtsmittel einlegen, andere nicht und damit ist das ein "No Go" bezüglich europäischem Recht. China und die USA stehen da rechtlich auf einer Stufe, mit dem kleinen Unterschied, das die Chinesen von diesem Recht entweder keinen Gebrauch machen oder es so geschickt machen, dass es niemand merkt.

Oder ganz drastisch ausgedrückt: Alexa ist genauso legal/illegal wie Microsoft Office 365. Mit dem kleinen Unterschied: Bei Alexa ist es Deine Wohnung, es sind immer nur Deine Daten betroffen. Bei Office 365 sind es Daten Fremder, z.B. Deine Mail-Partner, über deren Daten Du mit entscheidest.

Klares Fazit: Benutz die Echos und wenn man mal wirklich was Sensibles bespricht oder z.B. der Arzt zum Hausbesuch macht, dann kann man den Echo auch abschalten bzw. die Mikros deaktivieren. Aber gerade bei Dir und Deiner Mutter überwiegt der Nutzen doch bei weitem die Risiken.

 

@holger_p, ich würde es zwar etwas schade finden, wenn meine Mutter damit nur Blasmusik hört, aber ich hoffe, dass ich ihr noch mehr damit zeigen kann, wie z.B. das merken von Zahlen, da meine Mutter den lieben langen Tag am Handarbeiten ist, stricken oder häkeln. Ich weiss zwar nicht, ob Alexa auch im Notfall den Notarzt rufen könnte, aber für den Fall muss ich erst mal hoffen, dass die polnische Betreuerin das vielleicht auch hinkriegen kann.

@Praktiker Alexa darf selbstständig keine Notrufnummern anwählen - hat aber für die ernsthaften Probleme ganze Reihe von den Skills. Einige sind hier aufgelistet.

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Hallo @Praktiker,

warum nicht, wenn Deine Mutter damit klar kommt. Wir hatten in der Firma direkt nach dem Echo-Start einen Echo zum Testen gekauft - das war gar nicht so schlecht. Und inzwischen sind die Echo-Geräte deutlich besser geworden. 

Ich habe zu Hause eine Google Nest, aber sie bleibt nach dem zweiten Tag liegen - so richtig überzeugt war ich nicht.

Und zum Thema Datenschutz: wir sind inzwischen schon so was von durchsichtig (gläsern) und an jeder Ecke Spuren hinterlassen. Es bleibt nur zu hoffen, dass unsere Daten in den guten Händen bleiben - und das ist nie zu 100% sicher. Wegen Alexa würde ich dann keine großen Gedanken machen. Wie Holger schreibt - nach Bedarf einfach Mikrofone deaktivieren oder die Box komplett ausschalten,

Schönen Sonntag noch!

LG
Dim

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@dim, 👍🤣

Meine Mutter hätte und würde mir etwas husten, wenn ich so etwas mit ihr versucht hätte/versuchen würde und das zu Recht. Wer so faul und unreif ist, gehört eigentlich für einen Tag ins "Bootcamp", um erwachsen zu werden.

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